Klare Worte von Mario Basler im Abstiegskampf der Bundesliga: Er fordert personelle Konsequenzen.
„Den musst du rausschmeißen“Mario Basler fordert Entlassung in der Bundesliga
Autor
Aktualisiert
Der Abstiegskampf in der Bundesliga wird zur Nervenschlacht! Noch zehn Spiele stehen auf dem Programm, die halbe Liga muss nach zwei Saison-Dritteln aber noch um den Klassenerhalt bangen. Entsprechend angespannt ist die Lage.
Während sich mit dem 1. FC Heidenheim, dem FC St. Pauli und den Aufsteigern aus Köln und Hamburg einige der erwarteten Kandidaten in Abstiegsgefahr befinden, wird der Kreis auch durch die eine oder andere Enttäuschung erweitert. Für Mario Basler (57) ist klar: Es müssen Köpfe rollen.
Trainer-Gerüchte überzeugen Mario Basler nicht
In seinem Podcast „Basler Ballert“ wurde der frühere Bayern-Star am Montag (2. März 2026) deutlich. Die anhaltende Krise beim VfL Wolfsburg schreit nach personellen Konsequenzen, für Basler ist es auch nicht mit einem erneuten Trainerwechsel getan.
Die Beförderung von U19-Trainer Daniel Bauer (43) zum Chefcoach in der Bundesliga ist bislang ein historischer Flop: Fünf Punkte aus zehn Spielen wären selbst ohne den sündhaft teuren Wölfe-Kader eine jämmerliche Bilanz und schreien nach einem erneuten Impuls auf der Trainerbank.
In Richtung der Wolfsburger Verantwortlichen polterte Basler: „Wer diese Idee gehabt hat, in einer Situation, wo du gegen einen Abstieg spielst, einen U19-Trainer zu installieren, den musst du mal rausschmeißen.“
Wenig überzeugend findet Basler auch die Gerüchte über die Rückkehr eines erfahrenen ehemaligen Wolfsburger Trainers. Deutlich heißer als Meister-Coach Felix Magath (72) wird hier Dieter Hecking (61) gehandelt. Am Montag sprach der VfL zunächst aber Bauer weiter das Vertrauen aus, es gibt ein Endspiel gegen den HSV am Wochenende.
„Gibt es keine anderen Möglichkeiten mehr für den VfL?“, fragte Basler angesichts der Einfallslosigkeit in der Auto-Stadt: „Geld spielt da ja keine Rolle, die schmeißen die Trainer raus, wie sie wollen, und installieren neue.“
Gerichtet ist die Kritik des Ex-Nationalspielers vor allem an Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen (51), der seit Sommer 2024 viel Geld in die Hand genommen hat, den Klub mit vielen Transfer-Flops und unglücklichen Personalentscheidungen tabellarisch aber Stück für Stück in den Tabellenkeller führte.
„Das Ende vom Lied ist, du brauchst dich dann nicht wundern, wenn du absteigst“, sagte Basler über den erfolglosen Christiansen, dessen Tage beim VfL tatsächlich bald gezählt sein könnten.
Die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ bezeichnete ihn vergangene Woche bereits als „lame Duck“ und berichtete, der im Dezember installierte Sportdirektor Pirmin Schwegler (38) sitze bei der Wolfsburger Trainerfrage längst am Steuer. Christiansen bleibt zwar als Statist im Amt, eine Verlängerung des bis 2027 laufenden Vertrages scheint aber ausgeschlossen.



