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Schon nach dem 2. SpieltagErstem Zweitliga-Trainer droht der Rauswurf

Pressekonferenz mit Christian Titz bei Hannover 96.

Copyright: IMAGO/Kirchner-Media

Christian Titz sieht sich bei Hannover 96 früh in der Saison mit Kritik konfrontiert.

Fehlstart für Hannover 96: Kein einziger Punkt aus zwei Spielen. Für Coach Christian Titz wird die Luft schon ganz früh dünn.

Für Christian Titz und Hannover 96 ist es ein Albtraum-Auftakt in die neue Spielzeit der 2. Bundesliga. Die Bilanz nach zwei Begegnungen ist verheerend: Null Zähler auf dem Konto, was den vorletzten Rang in der Tabelle bedeutet.

Der Trainer, in den nach der nur haarscharf verspielten Relegationsteilnahme aus der Vorsaison große Hoffnungen gesetzt wurden, steht nun gewaltig unter Zugzwang.

Torwartwechsel bei Hannover schon nach dem Zweitliga-Auftakt

Besonders eine seiner Maßnahmen heizte die Debatten an: die Personalie im Tor. Nach der Auftaktpartie bei Energie Cottbus (1:3) wechselte der Trainer direkt den Torhüter. Für das brisante Niedersachsen-Derby gegen den VfL Wolfsburg wurde Neuzugang Pascal Loretz von Leo Weinkauf verdrängt.

Das Spiel verlor Hannover durch ein spätes Elfmeter-Gegentor mit 0:1. Titz erklärte, dass sich der neue Schlussmann noch nicht an den Spielstil seines Teams gewöhnt habe, daher erhielt vorerst Weinkauf den Vorzug.

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In der Führungsetage soll der Rückhalt für Titz spürbar schwinden, wie Sky am Montag berichtet. Hinter vorgehaltener Hand heiße es in Hannover, der 55-Jährige sei lernresistent und begehe dieselben Fehler mehrmals. Überdies habe es bereits in der Sommerpause Differenzen bezüglich der Kaderplanung gegeben. 

Für den Coach werden die nächsten Wochen also zu einer echten Bewährungsprobe. Hannover benötigt im Zeitraum bis zur anstehenden Länderspielpause Mitte September dringend Zählbares, um die Abwärtsspirale zu durchbrechen. Sollte dies misslingen, steht womöglich die erste Entlassung eines Trainers in dieser Spielzeit bevor. (red)

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