Zweitligist SC Preußen Münster drängte bei Kölns Glücklos-Stürmer Imad Rondic auf eine Verpflichtung. Nun ist der Deal durch.
Kessler bedauert EntwicklungLeihe abgebrochen: FC-Sorgenkind findet neuen Klub

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Imad Rondic verlässt Polen und schließt sich Preußen Münster auf Leih-Basis an.
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Jetzt ging alles doch ganz schnell!
Imad Rondiic vom 1. FC Köln kam nach seinem Leihwechsel zu Rakow Czestochowa in der polnischen Liga dort überhaupt nicht klar, durfte zuletzt nicht einmal mehr mit den Profis ins Trainingslager reisen und musste sich stattdessen bei der zweiten Mannschaft fit halten. Jetzt nimmt der Bosnier eine neue Herausforderung ins Visier!
Imad Rondic wechselt zu Preußen Münster
Zweitligist Preußen Münster verpflichtete den Angreifer am Dienstag (27. Januar) – ebenfalls auf Leihbasis bis zum Ende der Saison.
„Wir bedauern sehr, dass die Leihe nach Polen sportlich nicht so verlaufen ist, wie sich alle Beteiligten, das im Vorfeld erhofft hatten. Mit dem Wechsel zu Preußen Münster erhält Imad nun für die kommenden Monate die Chance, regelmäßig Spielzeit zu bekommen und auf dem Platz Verantwortung zu übernehmen“, sagt FC-Geschäftsführer Thomas Kessler über den Transfer.
Und weiter: „Wir hoffen, dass er dort mit seinen Leistungen einen positiven Einfluss auf die Mannschaft nehmen kann und seinen Teil dazu beiträgt, die sportlichen Ziele von Münster zu erreichen. Für diese neue Aufgabe wünschen wir ihm viel Erfolg.“
Den Medizincheck bestand Rondic am Vormittag. Eine Kaufoption ist dem Vernehmen nach nicht mit Preußen Münster vereinbart. Auch der Stürmer selbst dürfte sich über die Entwicklung freuen. Die 2. Bundesliga bietet eine ideale Chance für Rondic, wieder in die Spur zu finden.
Rondic war bei Raków zuletzt völlig glücklos: In 18 Pflichtspielen traf der Stürmer in der polnischen Liga nicht ein einziges Mal. Münster suchte derweil dagegen dringend nach einer Verstärkung für seinen schwächelnden Angriff.
Die Aufgabe in Münster wird für den 26-Jährigen allerdings auch nicht gerade ein Selbstläufer: Preußen Münster belegt mit 20 Punkten aktuell Rang 15, befindet sich mitten im Abstiegskampf.
Gelingt es Rondic, in der 2. Bundesliga Fuß zu fassen, wäre das ein wichtiger Schritt, um vom teuren FC-Missverständnis wieder einen Schritt nach vorne zu machen. Der Vertrag des Bosniers am Geißbockheim läuft noch bis 2029, eine Zukunft in Köln wird der Angreifer aber sicher nicht mehr haben.


