Hertha sagt Horn ab FC-Boss Keller hat ein Verkaufs-Problem bei Kölns Topverdienern

Timo Horn und Christian Keller am Geißbockheim.

Timo Horn (hier am 15. Mai 2022) geht beim 1. FC Köln als Nummer zwei in die Saison. Christian Keller hat noch keinen Abnehmer für den Keeper gefunden. 

Der 1. FC Köln wird seine Ladenhüter nicht los. Obwohl dringend Kohle hermuss, zeichnen sich keine Abgänge von Timo Horn, Ondrej Duda oder Sebastian Andersson ab.

Während die Verantwortlichen des 1. FC Köln eifrig ihren Wunschzettel abarbeiten, ruht auf der Abgangsseite still der See. Lediglich fünf Millionen Euro für Salih Özcan (24) konnten bislang eingestrichen werden.

Die eigentlichen Verkaufskandidaten entpuppen sich dagegen als echte Ladenhüter. Stolze acht Millionen Euro kassieren Timo Horn (29), Sebastian Andersson (30) und Ondrej Duda (27), obwohl sie in den sportlichen Planungen keine oder nur eine geringe Rolle spielen.

Hertha BSC sagt FC-Torhüter Timo Horn ab

Die Absage von Hertha BSC Berlin an Keeper Horn überrascht daher nicht. Obwohl sich sein ehemaliger Mentor Andreas Menger (49) bei Hertha-Boss Fredi Bobic (50) für den Kölner Schlussmann starkgemacht hat, ist die ansonsten so verschwenderische „Alte Dame“ nicht bereit, auch nur annähernd das horrende Gehalt von drei Millionen Euro zu zahlen.

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Der „Big City Club“ wird sich nach einer günstigeren Option mit Entwicklungspotenzial umsehen. Damit geht der FC wohl mit dem teuersten Ersatz-Torwart der Vereinsgeschichte (Vertrag bis 2023)  in die neue Saison.

Und auch bei Sebastian Andersson ist keine Bewegung drin. Der FC würde den Schweden nach zwei enttäuschenden Jahren nur allzu gerne von der Gehaltsliste bekommen.

Keine Angebote für Sebastian Andersson und Ondrej Duda

Sein Ersatz ist mit Steffen Baumgarts Wunschspieler Steffen Tigges (23) auch schon da. Das Problem: Anfragen gibt es keine. Der Angreifer hat vor zwei Jahren sechs Millionen Euro Ablöse gekostet. Das bedeutet: Andersson steht nach zwei Vertragsjahren und einem Rest-Jahr noch mit zwei Millionen Euro in den Büchern. Der FC müsste also mindestens diese Summe kassieren, um kein Eigenkapital-Minus zu haben. Derzeit utopisch!

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Daher wird der Schwede genau wie Ondrej Duda am Montag (27. Juni 2022) beim Trainingsauftakt dabei sein. Der Slowake dürfte nach seinem Fehltritt zum Ende der vergangenen Saison ebenfalls einen schweren Stand haben. Während es vergangene Saison noch ernsthafte Bieter aus Italien gab, ist das Interesse merklich abgeklungen.

Sportboss Christian Keller (43) hat daher bis zum Ende der Transferfrist noch eine Menge Arbeit vor sich. Bevor die letzte Kader-Baustelle (ein schneller Außen) geschlossen werden kann, muss erstmal Geld aus Abgängen generiert werden. Es fehlen derzeit mindestens noch fünf Millionen Euro, um die eingeplante Ersparnis im zweistelligen Millionen-Bereich zu erwirtschaften.

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