Schlägt der FC auf dem Transfermarkt nochmal zu? Thomas Kessler äußerte sich vor dem Wolfsburg-Spiel.
„Kann trotzdem sein“FC-Boss äußert sich zu Transfers – Seitenhieb gegen Sky-Experten
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Am Freitagabend lag der Fokus des 1. FC Köln natürlich ganz auf dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg (1:0). Sport-Boss Thomas Kessler hat aber auch den Transfermarkt weiter im Blick.
Das bestätigte der frisch zum Geschäftsführer beförderte ehemalige Torwart vor dem Spiel im Sky-Interview. „Wir wollen den Winter natürlich nutzen, um den Kader noch ein Stück weit besser zu machen“, sagte Kessler: „Dass das im Winter nicht immer ganz so einfach ist, das sieht man nicht nur in Köln.“
Kessler frotzelt gegen Helmes: „Irgendwann dann auch verstanden“
Bis zum 2. Februar können die Bundesligisten noch Spieler holen. „Das große Festgeld-Konto habe ich auch nicht zur Verfügung, dass man sagt: Ich kann jetzt im Winter mal richtig loslegen“, so Kessler. Er erklärte, man müsse kreativ sein.
Bei Jahmai Simpson-Pusey ist dem FC das gelungen. Das Abwehr-Juwel wurde von Manchester City ausgeliehen. Bei seiner ersten Leihstation Celtic Glasgow war der Innenverteidiger überhaupt nicht zum Zug gekommen. Anders in Köln. „Jetzt hat er drei Spiele gemacht, die sehr positiv waren. Jetzt hat er leider auch so ein bisschen den Fluch unserer Innenverteidigung mitgenommen, dass er sich verletzt hat“, sagte Kessler.
Der FC-Boss betonte erneut, dass er Vertrauen in den bestehenden Kader habe. „Aber es kann trotzdem sein, dass vielleicht in den letzten zwei Tagen noch was passiert.“
Mit Sky-Experte Patrick Helmes blickte Kessler dann auch noch auf die gemeinsamen Zeiten in Köln zurück. „Es war eine aufregende Zeit. Gerade auch mit Christoph Daum in Köln war hier natürlich auch sehr sehr viel los. Wir beide hatten eigentlich immer eine gute Beziehung, weil wir natürlich zu den jungen Spielern gehört haben“, so der Ex-Keeper.
Für den ehemaligen Nationalstürmer Helmes hatte er dann noch einen kleinen Seitenhieb. „Ehrlicherweise muss man sagen, dass Pat dann auch deutlich öfter auf dem Platz gestanden hat und ich ihn dann zujubeln durfte, wenn er mit seiner unnachahmlichen Art manchmal das Netz durchschossen hat“, sagte Kessler zunächst, um dann zu sticheln: „Und dann haben wir noch eine zweite Phase hier gehabt, als er irgendwann dann auch verstanden hat, dass Köln gar nicht so schlecht war und er vielleicht gar nicht hätte gehen müssen.“
Helmes hatte den FC einst Richtung Bayer Leverkusen verlassen und damit die Wut der Fans auf sich gezogen. Nach seiner Rückkehr aus Wolfsburg beendete der Torjäger in Köln verletzungsbedingt früh seine Karriere.



