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Finanz-Beben in der Bundesliga!Pauli-Boss Göttlich jubelt über neue DFL-Regel

Oke Göttlich

Copyright: Christian Charisius/dpa

Hat eine klare Meinung: St.-Pauli-Präsident Oke Göttlich. (Archivbild)

Eine krasse Wende im deutschen Profifußball! Die DFL macht ernst und begrenzt die Ausgaben. Einer ist darüber besonders glücklich: Für St. Pauli-Präsident Oke Göttlich ist das ein riesiger Meilenstein.

Sein Einsatz hat sich ausgezahlt: Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli, begrüßt die neue Obergrenze für Personalausgaben im Profifußball. Laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte der 50-Jährige: „Die Begrenzung der Kaderkosten auf 70 Prozent des Umsatzes ist ein wichtiger erster Schritt“.

Göttlich fordert „klare Spielregeln“

Eine Entscheidung der 36 Erst- und Zweitliga-Clubs fiel am Dienstag auf der DFL-Mitgliederversammlung. Sie beschlossen, dass künftig höchstens 70 Prozent der relevanten Einkünfte für Personalausgaben genutzt werden dürfen.

Für Göttlich ist dieser Entschluss längst überfällig. Der St.-Pauli-Boss erklärte weiter: „Wir brauchen klare Spielregeln, um den Wettbewerb und die wirtschaftliche Stabilität in der Liga zu sichern. Dazu können weitere Instrumente wie Kader- und Gehaltsobergrenzen beitragen“.

Er erkennt darin auch eine Chance für mehr Nachhaltigkeit im Millionengeschäft Fußball: „Mit diesen Maßnahmen machen wir uns unabhängig von externem Geld und agieren damit nachhaltiger.“

Wichtiger Unterschied zum US-Sport

Aber aufgepasst: Diese neue Begrenzung der Team-Kosten sollte man nicht mit dem sogenannten „Salary Cap“ verwechseln. Dieses Modell ist im amerikanischen Profisport weit verbreitet.

In den Vereinigten Staaten vereinbaren Ligen wie die NFL (American Football), die NBA (Basketball) oder die NHL (Eishockey) in Verhandlungen mit den Spielergewerkschaften einen festen Betrag. Diesen darf kein Team für die Bezahlung seiner Spieler überschreiten. Jede Mannschaft hat dieselbe Obergrenze, die nicht von den individuellen Einnahmen des Vereins abhängt – ein klarer Unterschied zur neuen deutschen Regelung.

Eine Entscheidung, die den deutschen Fußball für die Zukunft stark beeinflussen könnte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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