WM-K.o. für Jakub Kaminski und seine Polen: Im Playoff-Finale gab es am Dienstag eine späte Niederlage gegen Schweden.
Ließ große Chance liegenGanz später WM-K.o.: Traum von FC-Profi Kaminski jäh geplatzt

Er hat von der WM-Teilnahme geträumt – dieser Traum ist aber am Dienstagabend (31. März) jäh geplatzt!
Jakub Kaminski und Polen haben das Playoff-Finale in der Friends-Arena in Solna dramatisch mit 2:3 verloren. Den WM-K.o. gab es für den Profi des 1. FC Köln und sein Team erst kurz vor Schluss, in der 88. Minute besorgte Arsenal-Stürmer Viktor Gyökeres den in Schweden umjubelten Siegtreffer.
WM 2026: Schweden schlägt Polen im Playoff-Finale
Damit nahmen die Schweden Revanche, vor vier Jahren gab es die Begegnung im Playoff-Finale bereits, damals setzten sich allerdings die Polen durch und fuhren zur Winter-WM nach Katar. Am Dienstag hatten Kaminski und Polen dann ganz bitter das Nachsehen, der FC-Profi stand nach Abpfiff mit leerem Blick und gesenktem Kopf auf dem Rasen.
Nach rund 20 Minuten gingen die Schweden bereits mit 1:0 in Führung. Newcastle-Profi Anthony Elanga vollendete eine schöne Kombination mit seinem Schuss aus knapp 16 Metern in den Winkel (19.), Polens Keeper Kamil Grabara (spielt in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg) war komplett ohne Chance.
Nur fünf Minuten später hatten die Polen die Riesen-Chancen auf den Ausgleich, aber Karol Swiderski scheiterte mit seinem starken Volley am noch stärker parierenden Schweden-Torwart Kristoffer Nordfeldt. In der 28. Minute hatte dann auch Kaminski seinen ersten Abschluss, sein Versuch aus 17 Metern war dann aber eine leichtere Aufgabe für Nordfeldt.
Kaminskis Teamkollege Nicola Zalewski machte es dann kurze Zeit später aber besser. Ähnlich wie der FC-Profi zog der Bergamo-Spieler von links nach innen und schloss ab – der Ball landete zum 1:1 im langen Eck (33.). Nur wenige Sekunden nach dem folgenden Anstoß tauchte Kaminski plötzlich wieder im Schweden-Strafraum auf, der Winkel war für den Kölner aber etwas zu spitz (34.).
Kurz vor der Pause dann aber der Nackenschlag für das Kaminski-Team. Einen scharf von rechts getretenen Freistoß von Benjamin Nygren köpfte Gustaf Lagerbielke zur erneuten Führung (44.). In der Nachspielzeit hatte der FC-Spieler noch eine weitere dicke Chance, einen langen Ball von Zielinski verarbeitete er exzellent, scheiterte dann aber mit seinem schwächeren linken Fuß erneut an Nordfeldt (45.+2).
Die Polen ließen sich davon aber nicht schocken und hatten anscheinend die richtige Ansprache in der Kabine gefunden. Eine Flanke von Matty Cash verlängerte Kaminski in der Mitte auf Zalewski, der überlegt auf Swiderski ablegte, der wiederum nur noch zum 2:2 einschieben musste (55.).
Wirklich viel passierte vor den Toren dann nicht mehr – bis zur 88. Minute! Zwar blockte Kaminski erst noch einen Schuss von Bergvall im eigenen Strafraum, der Nachschuss von Besfort Zeneli landete am Pfosten. Gyökeres war allerdings hellwach und verwandelte im Chaos zum umjubelten 3:2. Der WM-K.o. für Kaminski und die Polen – Schweden hingegen feierte die Qualifikation für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko.


