Abo

Drama in der VerlängerungJoker drehen spät das Spiel: FC-U19 zieht ins Finale ein!

Fynn Schenten mit dem Ball.

Copyright: IMAGO/HMB-Media

Fynn Schenten, hier ein Archivfoto, trug sich wieder mal in die Torschützenliste ein.

Die U19 des 1. FC Köln hat nach einem dramatischen Spiel erneut das Finale um die deutsche A-Junioren-Meisterschaft erreicht.

Nur noch ein Sieg fehlt zur Titelverteidigung! Die U19 des 1. FC Köln steht erneut im Finale um die Deutsche Meisterschaft. In einem dramatischen Spiel setzte sich das Team von Trainer Stefan Ruthenbeck mit 3:2 nach Verlängerung beim SC Paderborn durch.

Wieder mal war es Fynn Schenten, der Spezialist für Tore zum 1:0, der den FC in Führung brachte – und das bereits in der 5. Minute. Nach einem Bock der Paderborner eroberte Benjamin Ley den Ball, Jason Ponente Ramirez legte nach dem Zuspiel nochmal quer auf den Torjäger. Schenten, der in der Saison bei den Profis erste Bundesliga-Luft geschnappt hatte, musste nur noch einschieben.

Drei Joker beteiligt: FC dreht Spiel in der Verlängerung

Schon im Achtelfinale (4:0 gegen Bayern München) und Viertelfinale (2:0 gegen den 1. FC Heidenheim) hatte er das jeweilige Führungstor erzielt.

Paderbon brauchte etwas, um sich von dem frühen Schock zu erholen. Doch auch der FC wirkte durch die Führung nicht unbedingt beflügelt, ließ die Sache zu verhalten angehen.

Lange konnte sich Köln aber auf seine Defensive verlassen, die bisher in dieser Meisterrunde noch kein Gegentor kassiert hatte. In der 70. Minute wurde die Passivität dann aber doch bestraft. Nach einem Freistoß stieg Paul Wollenberg im Strafraum am höchsten und traf per Kopf zum Ausgleich (70.) – auch, weil FC-Keeper Timo Schmitz den Ball beim Rauskommen verfehlte.

Schenten verpasste wenig später aus spitzem Winkel die erneute Führung (75.), die FC-Abwehr wirkte weiterhin bei Standards anfällig – und von denen erarbeitete sich der SCP nun eine ganze Menge. Paderborn machte auch in der Schlussphase deutlich mehr fürs Spiel, der FC lauerte auf Kontersituationen, die aber rar blieben. Und so blieb es beim 1:1 nach 90 Minuten – die Verlängerung musste die Entscheidung bringen.

„Die zweite Halbzeit ging klar an Paderborn. Wir haben selber zu wenig fürs Spiel gemacht und hatten zu wenig Ballbesitz“, sagte Markus Halfmann, Leiter der FC-Nachwuchsabteilung, bei Sky.

In der Verlängerung der frühe Schock für den Kölner Nachwuchs: Nach einem langen Abschlag des Paderborner Torwarts verlor FC-Innenverteidiger Luis Stapelmann das Kopfballduell, vom Rücken seines Kollegen Assad Kotya-Fofana sprang der Ball danach vor die Füße von Lasse Eickel, der aus rund 16 Metern direkt zur Führung der Gastgeber abschloss (96.).

Nach der Verlängerungspause hatte Paderborn die große Chance auf das 3:1, Stapelmann klärte nach einer Flanke von Eickel in höchster Not auf der Linie. Und dann? Knallte es wenig später auf der anderen Seite quasi aus dem Nichts. Der eingewechselte Kristian Markoski flankte von rechts in die Mitte. Dort nahm Adrian Römers den Ball direkt per Fuß aus der Luft und traf zum 2:2 (109.). 

Und es wurde noch besser für den FC. Nachdem beim 2:2 in Markoski ein Einwechselspieler die Vorlage gegeben hatte, stachen kurz darauf noch zwei weitere Joker: Nach scharfer Hereingabe von Alessandro Puzzo versenkte Kevin Ekweribe (112.) zum 3:2 für Köln!

Timo Hübers, Matthias Köbbing. Eric Martel, Marvin Schwäbe, Said El Mala, Linton Maina und Tom Krauß bedanken sich bei den Fans des 1. FC Köln für Unterstützung.

„Wilde Horde“ von Brand betroffen

Höchster Spendenbetrag kommt von den FC-Profis