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Karnevals-Ansage an DFBKwasniok auf FC-Sitzung: „Dann könnte man richtig Gas geben“

Aktualisiert

Beim FC fand am Dienstagabend die Karnevalssitzung statt. Trainer Lukas Kwasniok zeigte sich dabei gut gelaunt und witzelte ein wenig auf der Bühne vor großem Publikum. 

Kölle Alaaf! Beim 1. FC Köln stand die alljährliche Karnevalssitzung auf dem Programm. Mannschaft, Trainerstab, Staff und viele Prominente trafen sich am Dienstagabend (10. Februar 2026) im Maritim in der Domstadt, um die Session zu feiern.

Trainer Lukas Kwasniok (44) kam verkleidet als Mönch mit Tonsur auf die Veranstaltung und wollte mit seinem Team noch ein wenig Karneval feiern, bevor man am Donnerstag die Flucht nach Stuttgart mit Zwischenstopp in Frankfurt antreten wird. 

Kwasniok: „Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr dann auch noch da bin“

Nach sechs Punkten aus den letzten vier Spielen hat sich die Lage bei den Geißböcken wieder etwas beruhigt, was man Spielern und Trainer auch anmerkt. Denn um den Jahreswechsel sah das noch anders aus. 

Vor dem Heimsieg gegen Mainz 05 hatte der FC acht Spiele in Folge keinen Sieg einfahren können. Kwasniok stand in der Kritik und wurde schon von den Fans mit dem Banner „Kwasni Yok“ im Auswärtsblock in Heidenheim konfrontiert. 

Yok ist ein türkisches Wort, das in der deutschen Jugendsprache als Ausdruck für „nein“ oder wahlweise „nichts“ steht. In dem Zusammenhang war es wohl so zu verstehen, dass die FC-Fans die Nase voll von Kwasniok hatten.

Nach den Siegen gegen Mainz (2:1) und Wolfsburg (1:0) hat sich die Situation zumindest vorerst aber wieder beruhigt. Wie es in Köln ja üblich ist, kann sich die Atmosphäre rund um den Klub schnell ändern, je nachdem, wie es sportlich gerade läuft.

Kwasniok konnte darüber am Abend aber wieder witzeln, sagte bei der FC-Sitzung: „Ich bin einfach happy, noch da zu sein. Erlebt ja nicht jeder Trainer, der hier im Juli beginnt. Insofern würde ich sagen, ist schon mal eine Leistung. Glückwunsch an uns alle, an die Mannschaft. Und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr dann auch noch da bin.“

Die fünfte Jahreszeit im Rheinland war für Kwasniok wohl auch ein Grund, warum es ihm der FC angetan hat. „Der 11.11. war wunderbar als Opener. Wir hatten aber auch eine Länderspielwoche, deswegen konnte man da ein bisschen mehr Gas geben.“

Weiter betonte er: „Das Blöde ist, dass der DFB die Spielordnung noch nicht an den Karneval angepasst hat. Normalerweise gilt es da spielfrei zu geben am Wochenende. Dann könnte man heute richtig Gas geben. Ist leider nicht möglich, deswegen heute ein bisschen mit angezogener Handbremse. Man kann ja auch in zwei Stunden Gas geben.“ 

Für die Kölner steht am Wochenende nämlich ein wichtiges Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (14. Februar/18.30 Uhr, Sky und im EXPRESS.de-Liveticker) an. Damit sich die Kölner ohne Zwischentöne in Ruhe auf das Duell vorbereiten können, reist der FC-Tross schon am Donnerstag nach Frankfurt und absolviert eine Einheit auf dem DFB-Campus, ehe es weiter ins Schwabenland geht. 

Am Montag wird es dann aber traditionell auch einen FC-Wagen beim Rosenmontagszug geben. Dabei sein werden Ragnar Ache (27), Said El Mala (19) und Trainer Kwasniok. Sportboss Thomas Kessler (40) wird auch dabei sein, allerdings auf dem Wagen der Roten Funken. 

Ein Schalke-Fan hält einen blau-weißen Schal im Publikum hoch.

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