Kevin McKenna ist zurück beim 1. FC Köln. Der Ex-Profi wird auf Wunsch von René Wagner wieder Co-Trainer am Geißbockheim. Vor der Rückkehr musste der Kanadier allerdings ein schweres Telefonat führen.
Vor FC-RückkehrWagner-Co hatte „schweres Telefonat“ mit Baumgart

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Kevin McKenna war bereits zwischen 2021 und 2024 Co-Trainer beim 1. FC Köln.

Viele Jahre waren sie Kollegen auf Augenhöhe, in der kommenden Saison wird Kevin McKenna beim 1. FC Köln unter Chefcoach René Wagner arbeiten.
Wie EXPRESS.de vor Wochen exklusiv berichtete, war der Kanadier der absolute Wunsch-Assistent von Wagner. „René und ich waren immer sehr eng zusammen“, sagt McKenna in einem Interview auf fc.de: „Wir sind verschiedene Typen, aber fast wie zwei Brüder, die einfach gut miteinander klarkommen. Wir können uns ehrlich sagen, wenn etwas gut, aber auch wenn etwas nicht gut ist. So muss das sein.“
Wagner setzte sich für Rückkehr von McKenna ein
Bereits nach wenigen Wochen der Zusammenarbeit habe der Ex-Verteidiger damals gewusst, dass Wagner eines Tages Cheftrainer werden würde.
McKenna sagt: „Er hat diese Art. Er kann sehr gut führen, hat sehr gute Ideen. René kann auch emotional sein, hat aber eine Struktur, die nicht emotional ist. In absoluten Stresssituationen hat er die Ruhe weg. Das ist etwas, was ich vielleicht noch lernen muss. Er will immer etwas lernen, ist nicht zufrieden damit, in der Entwicklung stehen zu bleiben. Das ist wichtig für einen Trainer.“
Der Ex-Profi soll den Trainer-Neuling dabei unterstützen, ob Armin Reutershahn künftig ebenfalls zum Team gehören wird, soll zeitnah geklärt werden. McKenna, der einen Kilometer vom Geißbockheim entfernt wohnt, ist jedenfalls froh, wieder zu Hause zu sein.
„Ich will einfach Gas geben und alles für den Verein geben. Wir werden jeden Tag ackern, damit wir erfolgreich sind. Köln gehört für mich zu den größten Vereinen in Deutschland. Ich wünsche mir für diesen Riesenverein, der über die Jahre immer wieder Schwankungen hatte, dass wir Konstanz reinbekommen.“
Für die Rückkehr in die Heimat musste er allerdings auch eine schwere Entscheidung treffen. Denn für den FC verlässt er seinen langjährigen Chef Steffen Baumgart, mit dem er in Köln, Hamburg und bei Union Berlin zusammengearbeitet hat.
„Für mich war es dennoch nicht einfach, weil mir Steffen Baumgart sehr viel gegeben hat in meinem Leben in den letzten Jahren. Er hat mich zurück zum FC geholt, hat mich mit nach Hamburg und zu Union genommen. Dafür werde ich ihm immer dankbar sein und werde das nie vergessen. Ich war in Kontakt mit Baumi und ich schätze seine Meinung. Das war ein schweres Telefonat, als ich ihm gesagt habe, dass ich wieder nach Köln gehe“, erzählt McKenna.
Schließlich habe „Baumi“ ihm aber seinen Segen gegeben. „Er hatte absolutes Verständnis und auch dafür bin ich ihm dankbar. Es ist nicht einfach, so eine Entscheidung zu treffen, wenn man über Jahre fast jeden Tag zusammengearbeitet hat“, sagt der Kanadier.
