„Hat Wirkung erzielt“ Nach Baumgarts Taktik-Kniff: System-Wechsel gegen Freiburg?

Salih Özcan beim Spiel in Bochum

Salih Özcan hatte als alleiniger Sechser in Bochum (22. Januar 2022) seine Schwierigkeiten. 

Steffen Baumgart hat gegen Bochum im Spiel erfolgreich auf zwei Sechser umgestellt. Stellt der Trainer des 1. FC Köln nun gegen den SC Freiburg sein System um?

Es war nur kleiner (taktischer) Kniff, der aber große Wirkung erzielte. Steffen Baumgart (50) stellte beim 2:2 in Bochum (Samstag, 22. Januar 2022) nach rund einer halben Stunde auf zwei Sechser um, nachdem seine Mannschaft zuvor wenig Zugriff auf das Spiel hatte.

„Die Maßnahme hat Wirkung erzielt. Bochum hatte in den ersten 30 Minuten sehr viele Umschalt-Situationen, die wir nicht in den Griff bekommen haben. Mit der Umstellung gab es diese Situationen nicht mehr. Wir haben das Spiel dann besser unter Kontrolle gekriegt“, sagte der FC-Trainer nach dem Spiel.

Es war nicht das erste Mal, dass Salih Özcan (24) als alleiniger Sechser Probleme hatte, das Zentrum dicht zu bekommen. Das lag weniger am Kölner Eigengewächs, das mittlerweile konstant seine Leistungen abruft, als vielmehr am offensiv ausgerichteten System.

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1. FC Köln muss weiter auf Ellyes Skhiri verzichten

Baumgarts Hauruck-Fußball bietet Lücken und Räume, die für den Sechser allein oft nicht zu schließen sind. Özcan kommt daher deutlich besser zurecht, wenn er einen zweiten Sechser neben sich hat. In Bochum war das zunächst Dejan Ljubicic (24) und später Jonas Hector (31). „Es ging darum, die langen Bälle auf den Mittelstürmer zu verhindern. Das ist uns gelungen“, stellte Baumgart fest.

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Einer, der es gewohnt ist, alleine abzuräumen, ist Ellyes Skhiri (26). Doch der Dauerläufer (pro Spiel mehr als 12 Kilometer) und Zweikämpfer (über 70 Prozent gewonnene Duelle) weilt weiter beim Afrika Cup. Nach dem Sieg gegen Favorit Nigeria trifft der Mittelfeldspieler im Viertelfinale mit Tunesien am Samstag (20 Uhr) auf Burkina Faso. Sollten die „Adler von Karthago“ das Spiel gewinnen, wird Skhiri auf jeden Fall erst nach dem Freiburg-Spiel (5. Februar, 15.30 Uhr) erwartet.

Ohne Skhiri, dafür aber mit zwei Sechsern? Nicht auszuschließen, dass Baumgart gegen das offensivstarke Überraschungsteam der Saison sein System umstellt. Er kündigte nach dem Bochum-Spiel jedenfalls für die Pause an: „Wir werden an unseren Abläufen arbeiten. Es gibt einiges aufzuarbeiten, wo wir uns verbessern können.“

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