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FC schaltet in Liga-Modus Nachlassen? „Das geht nicht, da draußen hüpft ja jemand rum“

Steffen Baumgart am Samstag (27. August 2022) beim Abschlusstraining vor dem Heimspiel des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Steffen Baumgart am Samstag (27. August 2022) beim Abschlusstraining vor dem Heimspiel des 1. FC Köln gegen den VfB Stuttgart

Drei Tage nach dem Conference-League-Einzug in Székesfehérvár trifft der 1. FC Köln auf den VfB Stuttgart. Steffen Baumgart betont: „Die Bundesliga ist immer noch wichtiger.“

Auf die Euro-Euphorie folgt der Bundesliga-Alltag. Nicht mal 67 Stunden nach Kölns Playoff-Party in Ungarn kommt der Ex-Boss zum Gratulieren vorbei: Alexander Wehrles VfB Stuttgart will am Sonntag (28. August 2022) den ersten Saisonsieg feiern – der FC den Conference-League-Schwung mitnehmen und ungeschlagen bleiben!

Nachlassen? „Das geht nicht, da draußen hüpft ja jemand rum“, warnt Steffen Baumgart (50) seine Jungs schon mal vor. Der Coach fordert auch in der Liga sofort wieder Vollgas.

Steffen Baumgart macht sich „keine Sorgen um die Mentalität“

Denn so unvergesslich der Abend in Székesfehérvár für Team, Trainer und Fans auch war – Baumgart betont: „Die Jungs wissen, worauf es ankommt und dass die Bundesliga immer noch wichtiger ist. Da machen wir uns keine Sorgen um die Mentalität. Wir werden alles raushauen.“

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Glaubt auch VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (44), der dem FC in den Conference-League-Playoffs die Daumen gedrückt hat: „Köln ist sicherlich euphorisiert vom 3:0. Ich freue mich, dass sie weitergekommen sind, das haben sie sich verdient.“

Während Baumgart Rotation ankündigt, muss Stuttgart Sonntagnachmittag (15.30 Uhr, live auf DAZN) auf Sturm-Star Sasa Kalajdzic (25) verzichten, der vor einem Wechsel in die Premier League nach Wolverhampton steht – und daher auf eigenen Wunsch nicht im Kader!

Das macht die Aufgabe für den VfB nicht leichter. Matarazzo warnt ohnehin vor einer „sehr intensiven Mannschaft, die emotional geführt wird“ und weiß: „Es ist eine Herausforderung, in Köln zu spielen.“

Alexander Wehrle vor erster Köln-Rückkehr nach FC-Abschied

Stuttgart wartet nach zwei Unentschieden gegen Leipzig (1:1) und in Bremen (2:2) sowie der Heim-Pleite gegen Freiburg (0:1) noch auf den ersten Liga-Dreier. Köln dagegen ist ungeschlagen.

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„Wir wollen in der Bundesliga erfolgreich bleiben“, sagt Baumgart, „aber wer das letzte Spiel in Stuttgart gesehen hat, der weiß, was auf uns zukommt.“ Er meint den 34. Spieltag der vergangenen Saison, als der VfB gegen Köln über weite Strecken drückend überlegen war und mit einem 2:1-Last-Minute-Sieg die Klasse sicherte.

Für Matarazzo hat die Vergangenheit „nullkommanull Relevanz“, Baumgart nutzt sie, um auf Stuttgarts „sehr gutes Umschaltspiel“ aufmerksam zu machen.

Für einen wird der Nachmittag definitiv besonders: Stuttgarts Vorstandsboss Alexander Wehrle (47) war mehr als neun Jahre lang FC-Geschäftsführer, kehrt nun erstmals nach seinem Abschied im März als Gegner nach Müngersdorf zurück.

Wehrle kann seinen früheren Weggefährten zum Euro-Erfolg gratulieren – und auch zum Heimsieg? Seitenlinien-„Hüpfer“ Baumgart wird alles tun, um direkt wieder in den Liga-Modus zu schalten!

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