Stimmen zur FC-Packung in Hoffenheim Horn: „Heute richtig auf den Sack bekommen“

Steffen Baumgart trainiert den 1. FC Köln gegen die TSG Hoffenheim.

Steffen Baumgart, hier mit Anthony Modeste, hatte bei der Pleite des 1. FC Köln bei der TSG Hoffenheim am Freitagabend (15. Oktober 2021) viel Redebedarf.

Frust beim 1. FC Köln nach der 0:5-Niederlage bei der TSG Hoffenheim. Die Kölner erwischten einen gebrauchten Abend und kassierten die zweite Pleite der Saison.

Sinsheim. Der 1. FC Köln muss die erste Packung unter Trainer Steffen Baumgart (49) wegstecken. Bei der TSG Hoffenheim unterlag der FC, der von der ersten bis zur letzten Minute nicht ins Spiel fand, klar und deutlich mit 0:5.

Nach einem 0:1 zur Pause kam Köln nach dem Seitenwechsel unter die Räder, ein schneller Doppelschlag besiegelte kurz nach Wiederbeginn die erst zweite Saison-Niederlage nach dem 2:3 bei Bayern München am zweiten Spieltag.

EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt:

Rafael Czichos (31): „Verdient ist die Niederlage auf jeden Fall, weil Hoffenheim genau die Tugenden an den Tag gelegt hat, die wir normalerweise an den Tag legen. Sie haben hoch angegriffen, wir haben zu viele Fehler im Spiel nach vorne gemacht und waren immer einen Schritt zu spät in den Zweikämpfen. Dann kannst du hier nichts gewinnen, dafür ist Hoffenheim zu spielstark. Wenn sie einen guten Tag haben, dann wird es sehr, sehr schwer. Das haben wir heute erlebt.“

Timo Horn (28): „Man muss sagen, dass Hoffenheim eine hohe Qualität an den Tag legt in der Offensive, aber dass wir auch keinen Zugriff hatten. Wir haben Hoffenheim spielen lassen, Kramaric auch beim ersten Gegentreffer nicht in den Griff bekommen. Da waren wir zu weit vom Mann weg, der Doppelschlag kurz nach der Pause hat dann das Spiel entschieden.“

Und weiter: „Es ist ein herber Nackenschlag, wenn man sich viel vornimmt, beim Stand von 0:1 aus der Pause kommen will und versucht, das Spiel zu drehen. Die Hoffenheimer haben uns heute einmal vorgeführt, das muss man so akzeptieren. Heute haben wir richtig auf den Sack bekommen, jetzt heißt es Mund abputzen und weiter geht’s.“

Kingsley Ehizibue (26): „Wir haben in der ersten Halbzeit gar nicht so viele Chancen zugelassen, sie haben dann ein richtig gutes Tor erzielt. In der zweiten Halbzeit haben sie sehr früh getroffen und waren uns dann deutlich überlegen. Wir müssen als Team zusammenhalten, damit das nicht noch mal passiert. Die Unterstützung der Fans war trotzdem großartig. Selbst in den letzten Jahren, als es nicht so lief, haben sie uns immer unterstützt. Das ist Köln.“

Steffen Baumgart nimmt sich selbst nach FC-Pleite nicht von Kritik aus

Steffen Baumgart (49): „Wir haben nicht das auf den Platz bekommen, wie wir uns das vorstellen. Hoffenheim hat auch in der Höhe verdient gewonnen, weil wir die entscheidenden Zweikämpfe in den entscheidenden Phasen nicht gewonnen haben. Da können wir natürlich gerne rumweinen über die zwei Gegentore nach der Halbzeit. Grundsätzlich waren wir nicht so im Spiel, wie wir uns das vorstellen. Wir können nicht nur zwei, drei Prozent weniger machen, das funktioniert nicht.“

Der FC-Trainer fuhr fort: „Es ist nicht so, dass wir nicht wollten, Hoffenheim hat sehr viele Lösungen gehabt. Ich glaube auch, dass auch wir als Trainerteam schneller auf die Dreierkette hätten reagieren können. Auch das ist für mich ein Erfahrungswert, den wir sammeln müssen. Wir werden uns das angucken müssen, das wird nicht einfach, weil es auch weh tut, weil Hoffenheim es stark gemacht hat und wir es nicht gut gemacht haben.“

Hoffenheim-Trainer Sebastian Hoeneß (39): „Ich möchte die Teamleistung hervorheben. Wir sind von der ersten bis zur letzten Minute in allen Spielphasen gut gewesen. Wir hatten sehr viel Energie auf dem Platz. Dann kommt so ein Spiel zustande.“

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