Während der FC weiter auf ein klares Signal aus Tottenham wartet, hat ein Ex-Trainer der Kölner bei den Spurs persönlich vorbeigeschaut.
Trainer-Treffen in LondonMischt sich Ex-Coach jetzt in FC-Deal ein?

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Gerhard Struber war auf Stippvisite bei Tottenham Hotspur.

Seit Wochen richten sich die Blicke der Fans des 1. FC Köln – und auch der Verantwortlichen – Richtung Tottenham. Der Bundesligist will Spurs-Juwel Mikey Moore (19) ausleihen, doch weil Tottenham-Trainer Roberto De Zerbi sich noch ziert, hängt Köln in der Warteschleife.
Am Mittwoch durfte Moore im zweiten Pflichtspiel der Saison zum zweiten Mal in der Startelf ran. Anders als in der Premier League gegen Brentford, als Moore ordentlich Lehrgeld zahlte, überzeugte er im EFL-Cup gegen Zweitligist Charlton Athletic auf ganzer Linie.
Struber trifft De Zerbi – Moore-Deal Thema?
Ein Tor, ein Assist und Lob von seinem Coach, der ihn nach der Brentford-Leistung noch öffentlich kritisiert hatte. „Ich würde ihn gerne behalten, weil er jung ist und ein guter Spieler“, sagte De Zerbi nach den Spiel und sorgte bei vielen FC-Fans für Schnappatmung. Der Italiener schob allerdings direkt hinterher: „Aber wir dürfen nicht die falsche Entscheidung treffen, denn er braucht Spielpraxis.“ Ob er damit andeuten wollte, dass die Leihe zum FC in Kürze zustande kommt, ist Interpretationssache.
Reine Spekulation ist hingegen, was sich einen Tag später bei einem Treffen zwischen De Zerbi und dem aktuell vereinslosen Ex-FC-Trainer Gerhard Struber zugetragen haben könnte. Der war nämlich zu Gast in London und postete am Mittwoch in einer Instagram-Story ein gemeinsames Selfie mit dem Tottenham-Coach. „Großartiges Gespräch über Coaching und Leadership mit einem der interessantesten Trainer“, schrieb der Österreicher dazu.
Ob es in dem Gespräch auch um den FC und Moore ging? Völlig unklar. Auch, wie Struber wohl auf eine Frage von De Zerbi zum möglichen Leihverein des hochveranlagten Offensiv-Jungstars geantwortet hat oder hätte, wissen höchstens die beiden.
Beim FC musste Struber in der Aufstiegssaison 2024/25 zwei Spieltage vor Schluss gehen. Mit ihm auch der damalige Sportboss Christian Keller, der am österreichischen Trainer festhalten wollte.

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Dieses gemeinsame Foto mit Roberto De Zerbi veröffentlichte Gerhard Struber am 27. August in seiner Instagram-Story.
Sollten bei FC-Fans Befürchtungen aufkommen, Struber könnte versucht haben, De Zerbi die Moore-Leihe nach Köln deshalb auszureden – und der Italiener sich davon ernsthaft beeinflussen lassen, – darf wohl Entwarnung gegeben werden.
Denn bereits im vergangenen Herbst, damals trainierte Struber den englischen Zweitligisten Bristol City, stellte er gegenüber „Transfermarkt“ über sein FC-Aus klar: „Es gibt überhaupt keinen Ärger mehr. Das hat schon ein bisschen Zeit gebraucht. Aber ich schaue inzwischen anders darauf zurück. Ich habe in diesem Jahr viel lernen und mitnehmen können. Dafür bin ich immer dankbar – unabhängig davon, wie es endete.“
