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FC-Ikone und WeltmeisterWas treibt Torwart-Legende Bodo Illgner so?

Bodo Illgner spielte lange für den 1. FC Köln.

Copyright: imago sportfotodienst

Bodo Illgner holte mit der deutschen Nationalmannschaft 1990 den WM-Titel. 

Der Keeper stand bei Franz Beckenhauer immer hoch im Kurs.

Er war der Held von Rom und eine FC-Legende: Doch Bodo Illgner hat Deutschland längst verlassen. Was die Torwart-Ikone heute macht und warum eine Rückkehr ans Geißbockheim für ihn tabu ist.

Für viele Fans des 1. FC Köln glich es einem Hoffnungsschimmer: Als Pierre Littbarski nach dem siebten Abstieg 2024 Bodo Illgner als möglichen Präsidenten ins Gespräch brachte, keimte bei manchen der Traum von einer Rückkehr der Ikone auf. Doch die Antwort kam schnell – und sie war eine unmissverständliche Abfuhr.

Bodo Illgner: Neues Leben in den USA statt Rückkehr nach Köln

Der „Bild“-Zeitung gegenüber begründete der Weltmeister von 1990 seinen Verzicht klipp und klar: „Es passt allerdings im Moment gar nicht in meine Lebensplanung rein. Ich bin immer viel unterwegs von einem Kontinent zum anderen. Insofern geht das nicht.“ Ein Satz, der zeigt: Illgners Leben findet heute weit weg vom Rheinland statt.

Seit er seine aktive Karriere 2001 beendet hat, ist sein Lebensmittelpunkt in den USA. Der frühere Keeper erwarb in Florida eine Villa, in der er mit seiner Familie eine neue Heimat fand. Zwar pendelten sie lange zwischen Spanien und Amerika, doch inzwischen sind die Staaten ihr Hauptwohnsitz, auch wenn sie in Spanien noch eine Luxusimmobilie besitzen.

Eine Aufgabe im Fußballgeschäft hat Illgner nie wirklich gereizt. Einen Trainerposten schloss er von Anfang an kategorisch aus. Nur selten sieht man ihn als TV-Experten im deutschen oder spanischen Fernsehen. Sein verifizierter Instagram-Account? Seit Jahren herrscht dort Funkstille.

Ehefrau Bianca als „knallharte“ Managerin und Roman-Autorin

Eine entscheidende Rolle in seiner Karriere und seinem Leben spielt bis heute seine Frau Bianca. Das Paar ist seit 1990 verheiratet und hat drei mittlerweile erwachsene Kinder. Doch Bianca war weit mehr als nur die Frau an seiner Seite – sie galt als seine gefürchtete Managerin, die im Hintergrund die Strippen zog.

Wie eng die beiden zusammenarbeiten, zeigt ein überraschendes Detail: 2004 veröffentlichten sie gemeinsam den Roman „Alles“. Biancas Einfluss war es auch, der Illgners plötzlichen Abgang aus Köln im Sommer 1996 zu Real Madrid erst ermöglichte.

Sie saß mit am Verhandlungstisch und setzte ihre geschäftlichen Fähigkeiten ein. Ihre Methoden wurden als „knallhart“ beschrieben. Dieser Ruf half dabei, den Marktwert des Keepers und die Vertragsdetails zu optimieren. Dank ihres Geschicks hatte der mehrfach als Torhüter des Jahres in Deutschland ausgezeichnete Profi finanziell schnell ausgesorgt.

Unvergessen ist auch seine Zeit im Tor der deutschen Nationalmannschaft. Mit nur 20 Jahren feierte der gebürtige Koblenzer im September 1987 sein Debüt, nachdem Toni Schumacher aus dem DFB-Team verbannt worden war. Insgesamt stand er 54-mal für Deutschland zwischen den Pfosten. Der größte Triumph: der WM-Titel 1990 in Italien unter Teamchef Franz Beckenbauer. Nach der WM 1994 in den USA beendete er überraschend früh seine Karriere in der Nationalelf. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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