Abo

„Das ist hier der Fall“FC-Flop spricht nach Flucht in die Heimat

Jusif Gazibegovic winkt den Fans neben dem Platz zu.

Jusuf Gazibegovic und sein neuer Trainer Fabio Ingolitsch wurden von den Fans freundlich empfangen.

Jusuf Gazibegovic ist zurück in Graz, nachdem er beim 1. FC Köln aufs Abstellgleis geraten war. Von den Fans wurde er frenetisch empfangen.

Während sich der 1. FC Köln unter der Sonne Spaniens auf den Jahres-Auftakt gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) vorbereitet, ist Jusuf Gazibegovic schon bei seinem neuen (alten) Klub.

Bei Sturm Graz wurde der Rückkehrer beim Trainingsstart frenetisch empfangen. Der Heimkehrer erntete dabei noch mehr Applaus als der neue Trainer Fabio Ingolitsch (33). „Er hat sich das verdient“, sagt der jüngste Trainer der österreichischen Bundesliga.

Gazibegovic: „Habe hier immer sehr viel Liebe bekommen“

Denn „Gazi“ kehrt mit großen Hoffnungen zurück in die Steiermark. Bevor er den Klub Richtung Köln verlassen hatte, war er unumstrittener Stammspieler und Publikumsliebling bei den Schwarz-Weißen. An diese Zeiten will er nun wieder anknüpfen und in gewohnter Umgebung zurück in die Spur finden.

Denn der Rechtsverteidiger blickt selbstkritisch auf das Jahr am Geißbockheim zurück. „Ich habe nach der schlechten Hinrunde in Köln etwas gesucht, wo ich mich zuhause fühle, das ist hier der Fall, ich musste nicht überlegen. Ich habe hier immer sehr viel Liebe bekommen. Ich freue mich vor allem auf unsere tollen Fans.“

Seinen Trainer kennt er noch aus gemeinsamen Lieferinger Zeiten. „Er hat sich die Chance erarbeitet und er will wie wir auch wachsen.“

Vor allem soll der Coach helfen, den bosnischen Nationalspieler wieder zur Höchstform zu treiben. Das könnte auch dem FC noch mal zugutekommen. Denn der Aufsteiger hat den Champions-League-erfahrenen Profi bislang nur verliehen, eine Kaufoption ist nach EXPRESS.de-Informationen nicht Teil des Geschäfts.

Daher wird Gazibegovic im Sommer erst einmal nach Köln zurückkehren. Dann wird die Situation neu bewertet, unter Lukas Kwasniok ist eine Zukunft beim FC aber nur schwer vorstellbar.

Der Kölner Trainer hatte diese Saison schon keine Verwendung für Strubers einstigen Wunschspieler, obwohl mit Ausnahme von Sebastian Sebulonsen noch kein Außenbahnspieler nachhaltig überzeugen konnte.