Aus nach nur sieben Partien: Ein ehemaliger Star des 1. FC Köln beendet sein Traineramt. Dahinter steckt ein ernstes Thema.
Gesundheitliche GründeEx-FC-Profi schmeißt als Trainer hin

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Hört beim FSV Luckenwalde auf: Patrick Weiser
Die erste Trainer-Entscheidung der Spielzeit in der Regionalliga Nordost ist gefallen – und hat einen ernsten Hintergrund.
Patrick Weiser, vielen Anhängern durch seine Stationen beim 1. FC Köln sowie dem VfL Wolfsburg ein Begriff, coacht nicht mehr den FSV Luckenwalde. Er zog selbst den Schlussstrich, nachdem aus sieben Begegnungen nur ein Sieg heraussprang und der Klub auf einem Abstiegsplatz rangiert.
Nur ein Sommer für Patrick Weiser in Luckenwalde
Allerdings steckte die sportliche Krise offenbar nicht hinter dem Aus. Wie der Klub bekannt gab, hat Weiser sein Amt freiwillig und aus gesundheitlichen Motiven niedergelegt.
Sport-Geschäftsführer Hendrik Brösel äußerte sich verständnisvoll zu dieser Maßnahme und unterstrich: „Wir haben die Entscheidung von Patrick zu respektieren.“ Das berichtet „bild.de“.
Die Verantwortung für das Team tragen vorläufig die Assistenztrainer Lukas Müller und Rainer Stock. Sie sollen die Mannschaft aus der prekären Tabellensituation lotsen.
Weisers Anstellung in Luckenwalde war nur von kurzer Dauer. Er hatte die Position erst zu Saisonbeginn von Michael Braune (jetzt SV Babelsberg) übernommen.
Beim 1. FC Köln war Patrick Weiser einst in mehreren Rollen prägend: als Eigengewächs, Profi und später als Teil des Trainerteams. Insgesamt kam der frühere Verteidiger auf 123 Pflichtspiele für den FC.
Auch nach dem Karriereende blieb Weiser dem Kölner Fußball verbunden. Über Fortuna Köln führte sein Weg zurück ans Geißbockheim, wo er 2011 unter Stale Solbakken Co-Trainer der Profis wurde. (red)

