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„Hatte auch andere Möglichkeiten“ Adamyan erklärt FC-Wechsel – wo Baumgart den Neuzugang sieht

Sargis Adamyan sitzt im Training des 1. FC Köln auf einer Gymnastik-Matte.

Sargis Adamyan am Donnerstag (7. Juli 2022) im Training des 1. FC Köln.

Sargis Adamyan bereichert die Abteilung Attacke beim 1. FC Köln und will sich endlich als Bundesliga-Stammkraft etablieren. Das Team von Trainer Steffen Baumgart war dabei von Anfang an seine erste Wahl.

Die Offensive des 1. FC Köln ist komplett. Sargis Adamyan (29) war der letzte Baustein in der Abteilung Attacke von Steffen Baumgart (50).

Der Trainer ist froh, dass der FC den Angreifer von der TSG Hoffenheim loseisen konnte. Der armenische Nationalspieler soll das Offensivspiel noch flexibel machen.

„Wir wollen mit zwei Stürmern agieren, da sehe ich ihn als sehr gute zweite Spitze neben Tony. Er kann aber auch auf der Achterposition agieren, um aus der Tiefe zu kommen. Er ist sehr vielseitig, wird schon seinen Platz finden“, ist Baumgart vom neuen Mann überzeugt.

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Adamyan war im letzten halben Jahr zum FC Brügge ausgeliehen, kommt als frisch gebackener belgischer Meister nach Köln. Dennoch zog es ihn zurück in die Bundesliga.

„Alfred Schreuder kannte mich noch aus Hoffenheim und hat mich geholt. Er ist jetzt zu Ajax gegangen, deswegen bin ich nicht in Brügge geblieben. Ich wollte mit meiner Familie auch unbedingt zurück nach Deutschland.“

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Als Christian Keller (43) davon erfuhr, dass sein Schützling aus Regensburger Zeiten zu haben sei, schlug er direkt zu und stach die Bundesliga-Konkurrenz von Bremen und Schalke aus. Dafür verzichtete Adamyan nach EXPRESS.de-Informationen sogar auf einen nicht unerheblichen Teil seines Gehaltes.

1. FC Köln war erste Wahl bei Sargis Adamyan

Adamyan sagt: „Ich hatte schon andere Möglichkeiten, von denen ich aber nicht zu hundert Prozent überzeugt war. Vom 1. FC Köln war ich das. Steffen Baumgart und Christian Keller haben eine große Rolle bei meinem Wechsel gespielt. Außerdem hat mich Köln in der letzten Saison echt überzeugt in der Bundesliga, das war auch ein Grund für meinen Wechsel.“

Die immense Konkurrenz in der Abteilung Attacke hatte indes keine abschreckende Wirkung auf den Armenier. Denn das Gedränge an vorderster Front ist groß.

Neben Adamyan buhlen mit Anthony Modeste (34), Sebastian Andersson (30), Jan Thielmann (20), Tim Lemperle (20), Steffen Tigges (23) und Florian Dietz (23) sechs weitere Stürmer um zwei Plätze. „Das hat mich nicht abgeschreckt. Für mich geht es jetzt auch erstmal darum, dass ich fit werde. Wir werden es langsam angehen.“

Die ersten beiden Testspiele gegen Austria Lustenau (Freitag, 18 Uhr) und die Grashoppers Zürich (Samstag, 15 Uhr) kommen für Adamyan daher noch zu früh. Die Fans müssen sich noch bis nächste Woche gedulden, bis sie ihre neue Nummer 23 zum ersten Mal im Trikot sehen werden. „Sargis wird gegen Mailand die ersten 45 Minuten spielen, das ist das Ziel“, sagt Baumgart.

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