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„Gehe fest davon aus, dass...“ FC-Abschied? Das sagt Keeper Horn über seine Zukunft

FC-Keeper Timo Horn am 7. Juli 2022 im Trainingslager in Donaueschingen

FC-Keeper Timo Horn am 7. Juli 2022 im Trainingslager in Donaueschingen

Torhüter Timo Horn startet erstmals als Nummer zwei des 1. FC Köln in die Saison-Vorbereitung. Wie denkt er über seine Zukunft am Geißbockheim?

Der erste FC-Sommer als Nummer zwei für Timo Horn (29). Nach neun Jahren als klarer Platzhirsch zwischen den Pfosten geht der langjährige Stammkeeper erstmals als Herausforderer in die Saisonvorbereitung beim 1. FC Köln.

Zum Start in die neue Spielzeit hat Marvin Schwäbe (27) die Nase vorn, der FC würde Top-Verdiener Horn bei einem Angebot keine Steine in den Weg legen. Dennoch will sich das Eigengewächs dem Konkurrenzkampf stellen.

Timo Horn geht „fest“ von Verbleib beim 1. FC Köln aus

„Aktuell gehe ich fest davon aus, dass ich in Köln bleibe und meine bestmögliche Leistung zeige“, sagte Horn am Mittwoch (6. Juli 2022) in einem „Kicker“-Interview. Noch ein Jahr läuft sein FC-Vertrag mit drei Millionen Euro Jahresgehalt, doch weil er „grundsätzlich“ spielen möchte, lässt Horn die Transfer-Tür zumindest einen Spalt offen: „Gleichzeitig ist es nicht ausgeschlossen, dass ich mich verändere.“

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Aufstecken will er ohnehin nicht, zumal Steffen Baumgart (50) vergangene Saison im umgekehrten Fall bei Schwäbe unter Beweis gestellt hatte, dass für ihn nur die Leistung entscheidet.

„Ich versuche, jedes Training mit einer guten Ausstrahlung anzugehen und mich weiter anzubieten“, so Horn, der daher betont: „Gerade an meinem Beispiel zeigt sich, wie schnell es gehen kann. Genauso schnell kann sich das Blatt auch wieder wenden.“

Timo Horn will weitere Europa-Saison mit dem 1. FC Köln

Trotz der geringeren Aussichten auf Spielzeit hält Horn derzeit auch die Aussicht auf unvergessliche Europa-Abende beim 1. FC Köln. „Klar, das ist ein Anreiz, mit dem FC in eine internationale Saison zu gehen, die Qualifikation zu überstehen und das noch einmal mitzuerleben“, verdeutlicht der Schlussmann.

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Ob es unter Baumgart wieder einen Liga- und einen Pokal-Torhüter geben wird, ist bislang noch offen. Bei einer erfolgreichen FC-Saison abseits der Liga würde das auch für den zweiten Sieger im Torwart-Duell reichlich Einsatzzeit bedeuten.

Bislang hat Horn 327 Pflichtspiele mit dem Geißbock auf der Brust absolviert, darunter 200 in der Bundesliga. Sein Jubiläum war der 1:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt am 19. Februar 2022.

Die Suche nach einem möglichen neuen Arbeitgeber würde sich derweil schwierig gestalten: Hertha BSC setzt nach dem Schwolow-Abgang auf Relegations-Keeper Oliver Christensen (23) und Routinier Rune Jarstein (37), der große Rest der Liga ist auf der Torwart-Position bereits versorgt.

Mit einem Verbleib bis zum Auslaufen seines Kontrakts im nächsten Jahr hätte Horn aber ohnehin kein Problem: „Verträge sind dazu da, erfüllt zu werden – von beiden Seiten. Deshalb verfolge ich die Diskussion ganz entspannt.“ (bc)

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