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+++ CSD IN KÖLN +++ Alle Infos zur Parade Karnevals-Wagen überrascht – Moderatoren verraten Alkohol-Detail

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FC-Schlachtrufe auf dem WagenBeim CSD spielt Köln schon Champions League

Der 1. FC Köln hat am Sonntag mit einem eigenen Wagen an der CSD-Parade in Köln teilgenommen. Der FC-Tross hatte sichtlich Spaß. Zwei Profis waren auch dabei.

Wenn es um eine bunte Gemeinschaft, Vielfalt, Inklusion oder Integration geht, spielen der 1. FC Köln und eine ganze Stadt in der Champions League. Das wurde einmal mehr am Sonntag (5. Juli 2026) deutlich. Mit weit über 100 Mitarbeitenden nahm der FC mit einem eigenen Wagen an der CSD-Parade in Köln teil.

Mit dabei auch die Profis Luca Waldschmidt und Timo Hübers sowie FC-Vizepräsident Jörg Alvermann. Frauentrainerin Britta Carlson hüpfte mit etwas Verspätung nach dem Trainingsstart auch noch auf den Wagen.

Henning Krautmacher beim CSD auf dem FC-Wagen dabei

Bevor es losging und sich die Parade über die Deutzer Brücke Richtung Altstadt bewegte, sang sich die bunte FC-Familie beim Gruppenfoto mit FC-Schlachtrufen in Stimmung.

Ein Fan kam vorbei und skandierte: „Schalke, Schalke!“ Da war es mit der Toleranz an diesem Tag doch tatsächlich kurz vorbei. Schmunzelnd sangen einige Kölner: „Sch***e 04!“ Auch der Schalker musste da natürlich grinsen.

Auf dem FC-Wagen war dann auch Mister FC-Hymne Henning Krautmacher dabei, ausgestattet wie alle mit neuen Adidas-Trikots. Die erste Sonderedition des neuen Herstellers: ein CSD-Shirt! Vorne mit einem Regenbogen-Herz versehen und hinten mit der Aufschrift: „Lebe wie du bist!“

Alvermann sagte gegenüber EXPRESS.de: „Wir sind mit über 100 Personen dabei und total stolz. Der FC geht schon seit 2014 beim CSD mit. Köln steht wie kaum eine andere Stadt für Buntheit, Vielfalt und Weltoffenheit. Und das ist auch der FC! Wir sind laut und bunt. Der CSD ist auch eine Demonstration, da sind wir dabei, um ein Zeichen zu setzen.“

CSD-Wagen des 1. FC Köln.

Copyright: Uwe Bödeker

Henning Krautmacher und Jörg Alvermann beim CSD auf dem Wagen des 1. FC Köln.

FC-Profi Hübers meinte: „Für mich ist es selbstverständlich, ein Zeichen zu setzen für Akzeptanz und gegen Diskriminierung.“ Doch warum tut sich der Männerfußball immer noch schwer mit Homosexualität?

Hübers sagt: „Das ist ein zu großes Thema, um das jetzt hier vor dem Wagen zu klären. Für mich würde es keinen Unterschied machen, wenn bei uns jemand in der Mannschaft dabei wäre. Aber heute wollen wir einfach den Tag genießen. Heute sind ja alle angesprochen, nicht nur Homosexuelle. Es geht insgesamt gegen Diskriminierung und für Selbstbestimmtheit.“

Training bei den Frauen des 1. FC Köln.
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