Vier Stunden lang kam kaum ein Gast durch: Wirt Hennes Schultz erklärt, warum ihn die Absperrung rund um den CSD am Heumarkt richtig wütend gemacht hat.
„Die spinnen doch“Wegen CSD-Absperrung – Kölner Wirt stinksauer

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Hennes Schultz vom Kölner's – seine Kneipe wurde am Freitagabend quasi eingezäunt.

Sicherheit muss sein – keine Frage. Doch für Hennes Schultz (56), der seit fast 17 Jahren das Kölner’s in der Kölner Altstadt betreibt, hatte die Absperrung rund um den Christopher Street Day (CSD) am Freitagabend eine bittere Kehrseite.
Das Problem für den Wirt und die Mitarbeiter: Während auf dem Heumarkt die Party abging, sei sein Lokal kaum noch erreichbar gewesen.
Kölner Gastro mit Drängelgittern eingezäunt
Gegenüber EXPRESS.de lässt Schultz seinen Frust freien Lauf: „Die spinnen doch. Mein Laden wurde quasi abgesperrt. Gäste konnten gar nicht mehr zu mir kommen. Ich habe weniger als die Hälfte an Umsatz gehabt. Der Laden war so gut wie leer.“
Rund vier Stunden lang standen die Metallgitter – und das ausgerechnet in der Hauptgeschäftszeit am Freitagabend.
Die Drängelgitter sollten den Zugang zum Heumarkt kanalisieren und verhindern, dass Autos auf den Heumarkt fahren können. Erst gegen 23 Uhr, nach Ende der Veranstaltung, wurden die Absperrungen wieder abgebaut.
Was Schultz besonders ärgert: Niemand habe ihn vorher informiert. Solche Absperrungen kenne er von Karneval, sagt er – aber beim CSD sei das zum ersten Mal passiert.

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Kaum was los im Kölner's am Freitagabend.
Seine Kritik zielt vor allem auf die Wahl der Barrieren: „Warum“, fragt Schultz, „baut man keine Poller auf? Die würden Autos zuverlässig abhalten – Fußgänger und Gäste aber ungehindert durchlassen.“
Und er vermutet, dass die Absperrungen auch am Samstagabend wieder aufgestellt werden. Dann herrscht am Thresen wieder Flaute.
