Bunt, laut, ausgelassen: Der Freitagabend beim CSD-Straßenfest zeigt, wie Köln feiern kann.
60 Stunden ProgrammCSD-Party in Köln – wie ein großes Straßenfest
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Der Startschuss ist gefallen: Am Freitagabend hat das Straßenfest zur Cologne Pride die Kölner Altstadt in ein Meer aus Regenbogenfarben verwandelt.
Auf dem Heumarkt war es proppevoll. Die Menschen sangen mit, wenn auf der Bühne Musik lief, schwenkten kleine Regenbogenfähnchen und ließen sich von der Ausgelassenheit anstecken. Es wirkte wie ein einziges großes, buntes Straßenfest – überall hielten queere Pärchen Händchen, umarmten sich, feierten gemeinsam.
Köln feiert queere Party in der Innenstadt
Auch am Wallraf-Platz, wo die Technobühne steht, war kaum ein Durchkommen: Auch hier war alles voll, die Beats sorgten für Gute-Laune-Stimmung. Ein zweites Bühnenprogramm lief parallel am Alter Markt.
Insgesamt stehen den Besucherinnen und Besuchern des Straßenfests drei Tage lang vier Bühnen zur Verfügung – mit über 60 Stunden Programm.
Gefeiert wird aber nicht nur auf den großen Plätzen: Auch auf der Schaafenstraße war am Freitagabend ordentlich was los, dort wurde ebenso ausgelassen gefeiert wie rund um Heumarkt und Alter Markt. Laut Polizei lief am Freitagabend alles ohne Zwischenfälle ab.
Das Straßenfest ist der Auftakt zu einem ganzen Wochenende: Am Freitag ging es um 16 Uhr los, am Samstag startet das Programm um 12 Uhr und endet um 23 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr (Ende: 22 Uhr).
Nach Angaben des Veranstalters Cologne Pride e.V. gilt der ColognePride als eine der größten Pride-Veranstaltungen dieser Art in Europa – mit rund 1,2 Millionen Besucherinnen und Besuchern im gesamten zweiwöchigen Rahmenprogramm. Höhepunkt ist traditionell die CSD-Parade am Sonntag.
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