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„Besonders unglücklich“Köln lacht über Patzer auf allen CSD-Plakaten

Ein Reddit-User postete den Plakat-Patzer und sorgte für witzige Reaktionen.

Copyright: Reddit/Hungry_Draw_7509

Ein Reddit-User postete den Plakat-Patzer und sorgte für witzige Reaktionen.

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Ein Plakat-Patzer vor dem Start des CSD sorgt für viel Gelächter. Cologne Pride nimmt’s mit Humor.

Das wird ja ein höllisch gutes Fest: Köln zählt die Tage bis zum CSD – und ausgerechnet die Plakate, die in der ganzen Stadt dafür werben, beinhalten einen kleinen, aber ziemlich witzigen Fehler. Sie sorgen gerade für jede Menge Gelächter im Netz.

Denn auf den Aushängen an den Haltestellen und Hauswänden wird nicht etwa auf die „Demoparade“ am 5. Juli hingewiesen, sondern auf die „Demonparade“. Wie bitte?

Der Tippfehler macht aus der bunten Party eine düstere Veranstaltung: Im Netz ist der Fauxpas am Donnerstagmorgen aufgeflogen. Auf Reddit postete ein User ein Foto vom Plakat und schrieb dazu: „Wir kommen alle in die Hölle, aber zum CSD dürfen wir raus.“ Dazu sammeln sich Kommentare, die zwischen Unglauben und Witzeleien schwanken.

Ein Reddit-User machte auf den kleinen Fehler aufmerksam.

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Ein Reddit-User machte auf den kleinen Fehler aufmerksam.

Einige vermuten sogar, es könne Absicht sein, ein seltsames Kunstwort. „Hintergrund ist, dass es sich offiziell nicht um eine Parade handelt, auch wenn es von jedem so genannt wird. Es ist eine Demonstration.“ Tatsächlich wird das Ende des dreitägigen Straßenfestes seit Jahren als Demonstration durch die Kölner Innenstadt geplant und durchgeführt.

Aber „Demon“ statt „Demo“ – kann das gewollt sein? Ein anderer User mutmaßt: „Dachte wirklich gutgläubig, es wäre ein Fake, aber ich bin gerade extra zu einer Haltestelle geradelt. Es stimmt.“

Der Veranstalter selbst klärt den Fehler auf und macht klar: Nein, das war nicht so gewollt. Auch er nimmt das Ganze mit Humor. Cologne Pride hat auf Social Media Bezug auf das „dämonische“ Plakat genommen – und erklärt, wie es zu dem Fauxpas kommen konnte. In einem Statement heißt es: „Der Teufel steckt im Detail!“ Weiter schreibt Cologne Pride: „Uns wurden die letzten Tage diverse Fotos von unserem Plakat geschickt. Natürlich findet am Sonntag keine DEMONparade statt, sondern die DEMOparade.“

Dass die falsche Version nun in Köln hängt, sei einfach Pech – und nicht mehr zu ändern. Cologne Pride schreibt: „Auch wir sind nicht perfekt und machen Fehler! Dieser ist besonders unglücklich. Ein Austausch der Plakate war leider nicht mehr möglich, weshalb wir denken, dass Humor die beste Lösung ist.“ 

Und mit Blick auf die Wortschöpfung heißt es ernster: „Letztendlich ist es vielleicht auch einfach eine unbeabsichtigte Guerilla-Aktion, die Aufmerksamkeit erregt, und klar macht, dass es CSDs braucht, weil es eben immer noch Leute gibt, die uns mit solch einer Wortwahl diffamieren!“ Auch unter dem Post reagieren die User in den Kommentaren mit Humor: „Die bunten Dämonen kommen und schwulisieren die homophobe Welt. Ich freu’ mich drauf“, heißt es dort.

CSD-Demoparade als krönender Abschluss

Der CSD in Köln ist traditionell weit mehr als Party: Das Straßenfest in Köln inklusive Bühnenprogramm findet auf dem Heumarkt, Alter Markt, Gürzenichstraße und Elogiusplatz statt, vom 3. bis 5. Juli 2026. Der Höhepunkt und gleichzeitig krönender Abschluss ist die große Demo durch die Innenstadt, mit der für queere Rechte demonstriert wird. Sie startet ab 11.30 Uhr und beginnt traditionell auf der Deutzer Brücke.

Die ColognePride e.V. (früher Kölner Lesben- und Schwulentag e.V. , kurz KLuST) ist dabei die Organisation dahinter – ein Zusammenschluss, der die CSD-Woche und die Demo auf die Beine stellt und politisch sichtbar machen will, worum es geht: Gleichberechtigung, Schutz und Akzeptanz. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Für Queerrechte – Viele. Gemeinsam. Stark!“. (mg)

Am Wochenende findet in Köln neben dem CSD auch der Summerjam statt. Die Stadt wird voll.
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