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War Frankfurt nicht die Premiere?Wagner seit über einem Jahr als Chefcoach ungeschlagen

Den 1. FC Köln soll René Wagner zum Klassenerhalt führen. Vor etwas mehr als einem Jahr hatte er in einem Bundesligaspiel aber schon einmal die alleinige Verantwortung an der Seitenlinie.

René Wagner (37) hat am vergangenen Wochenende beim 2:2 bei Eintracht Frankfurt seine Premiere als Cheftrainer des 1. FC Köln an der Seitenlinie gefeiert.

Es war allerdings nicht das erste Mal, dass Wagner in einem Bundesligaspiel die Verantwortung in der Coachingzone hatte – daran hatte Ex-FC-Trainer Steffen Baumgart (53) Schuld!

René Wagner seit über einem Jahr als Cheftrainer ungeschlagen

„Es war ein besonderer Tag für mich. Ich habe ein, zwei Mal im Stadion geguckt, dann kommen natürlich Gedanken: Boah, ist schon etwas Neues, da zu stehen“, sagte Wagner am Sonntag nach seiner FC-Premiere in Frankfurt.

Vor etwas mehr als einem Jahr stand er in einem Bundesligaspiel allerdings schon einmal während der Partie in der Verantwortung. Damals war Wagner noch Co-Trainer von Baumgart bei Union Berlin.

Aber weil der ehemalige Trainer des 1. FC Köln (Sommer 2021 bis Dezember 2023) sich am 25. Spieltag der vergangenen Saison gegen Eintracht Frankfurt die vierte Gelbe Karte abholte, war er im folgenden Spiel gesperrt und musste auf der Tribüne Platz nehmen.

Ausgerechnet gegen den großen FC Bayern leitete Wagner Mitte März 2025 die Geschicke während der Partie und rang dem Rekordmeister sogar ein 1:1 ab. „Es fühlt sich erstmal gut an, als Teil des Trainerteams einen Punkt zu holen. Da waren wir alle dran beteiligt. Am Ende stand einer an der Linie, das war ich heute mal“, sagte Wagner damals nach seinem unverhofften Debüt.

Dann schob er noch hinterher: „Ich werde jetzt erstmal für eine lange Zeit ungeschlagen sein, in der Bundesliga als Chef.“ Das ist auch nach dem 2:2 mit dem FC in Frankfurt so geblieben – und ändern soll sich daran im besten Fall auch kurzfristig nichts.

Denn mit den Kölnern stehen für Wagner, der den Posten seines vorherigen Chefs Lukas Kwasniok (44) Ende März am Geißbockheim übernommen hat, zwei überlebenswichtige Spiele gegen die beiden direkten Tabellennachbarn an. Am Sonntag (12. April, 15.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf EXPRESS.de) kommt Werder Bremen ins Rhein-Energie-Stadion.

Nur fünf Tage später geht es beim FC St. Pauli im Millerntor-Stadion zur Sache (Freitag, 17. April, 20.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de).

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