Der 1. FC Köln befindet sich mitten in den Planungen für die kommende Saison. Dabei ist mit Edson Álvarez auch ein echtes Schwergewicht ins Visier geraten. Der Vorstoß beim Mexikaner ist Teil einer neuen Strategie.
FC baggert an WM-StarÁlvarez ist Teil einer neuen Strategie

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Edson Álvarez erreichte mit Gastgeber Mexiko das Achtelfinale der WM.

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Der wäre mal ein echter Transfer-Knaller für den 1. FC Köln. Der Bundesligist hat bei WM-Star Edson Álvarez (28) vorgefühlt. Der Kapitän der mexikanischen Nationalmannschaft ist ein echtes Schwergewicht.
2023 zahlte der Premier-League-Klub West Ham United noch 38 Millionen Euro für den Abräumer, nachdem der Mexikaner eigentlich schon dem BVB seine Zusage gegeben und ein Haus in Dortmund gesucht hatte. In London soll der Mexikaner satte sechs Millionen Euro pro Jahr verdienen und hat dort noch einen Vertrag bis 2028.
Steidten hat persönliche Kontakte zu Álvarez
An so jemanden geht der FC jetzt ran? Ja! Das ist Teil einer bewussten, neuen Strategie. Der FC greift ins obere Regal, klopft – auf den ersten Blick – unrealistische Möglichkeiten ab und will zur Stelle sein, wenn im Laufe der Transferphase auch die Tür nur einen Spalt aufgeht.
Im Fall von Álvarez spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, warum sich der FC auch nur einen Hauch einer Chance ausmalt. Der Mexikaner war in der vergangenen Saison häufig verletzt, kam bei seinem Leih-Klub Fenerbahce nur auf enttäuschende zwölf Einsätze und sein Marktwert rutschte auf 15 Millionen Euro ab (von einst 35 Millionen Euro).
Dazu hat Tim Steidten persönliche Kontakte zu Álvarez. Der Direktor „Kaderplanung & Recruiting“ überzeugte den Mittelfeldspieler 2023 in einem persönlichen Telefonat von einem Wechsel nach England.
Über diesen Draht lief jetzt auch der FC-Vorstoß beim WM-Spieler ab. Steidten hat sich demnach nach den Plänen von Álvarez erkundigt, der keine Lust auf 2. Liga mit Absteiger West Ham hat.
Sollte der FC bei Edson Álvarez in die Vollen gehen?
Genau zu solchen Zwecken wurde er auch geholt. Steidten verfügt, speziell in England, über ein äußerst breites Netzwerk, hat viele Kontakte zu Premier-League-Klubs und kennt die Entscheider in der Liga.
Er soll Türen öffnen, die für den Klub vielleicht bislang verschlossen waren, selbst wenn am Ende nichts draus wird. Doch der FC zeigt Präsenz und lauert auf Deals, die in der Vergangenheit noch fernab der Realität schienen.
Auch bei Álvarez sprechen immer noch viele Parameter gegen einen Wechsel nach Köln. Denn über das Gehalt wurde bislang noch nicht gesprochen und der FC steht mit seinem Interesse bei Weitem nicht alleine da. Álvarez hat immer noch einen großen Markt, in dem sich ganz andere Kaliber tummeln.
