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Kaminski-WechselNeuer Brighton-Angriff auf El Mala oder FC mit Klopp-Wette?

Said El Mala beim Spiel gegen Union Berlin.

Copyright: Soeren Stache/dpa

Said El Mala war in der abgelaufenen Saison der unumstrittene Shootingstar beim 1. FC Köln.

Es bleibt das Thema des Sommers beim 1. FC Köln: Geht Said El Mala oder bleibt er noch eine Saison? Beide Szenarien sind denkbar, in England wittert man auf jeden Fall eine neue Chance.

Sie hatten sich um ihn bemüht und waren sogar beim FC vorstellig geworden, obwohl sie das gar nicht hätten machen müssen. Doch am Ende wird Brighton Hove & Albion leer ausgehen bei Jakub Kaminski.

Der Pole vom 1. FC Köln wird, wenn nichts mehr Unvorhergesehenes passiert, zu Benfica Lissabon wechseln. Aktuell werden nur noch die letzten Details geklärt. Wenn sich der portugiesische Spitzenklub und der Spieler endgültig einig sind, werden die „Adler“ die Ausstiegsklausel in Kaminskis Vertrag, die noch bis zum 15 Juli gültig ist, aktivieren.

Kreis von Interessenten für El Mala schrumpft

Damit muss sich der England-Klub umorientieren und das könnte ebenfalls Folgen für den FC haben. Denn nach EXPRESS.de-Informationen besteht das Interesse der „Seagulls“ an Said El Mala weiter fort. Mike Cave, zuletzt Leiter der Scoutingabteilung bei Brighton und seit September 2025 Technischer Direktor des Klubs, soll weiterhin großes Interesse an El Mala haben. Der Premier-League-Verein hat sich demnach nie aus dem Poker um den deutschen Shootingstar verabschiedet.

Im Gegenteil, der Klub von Fabian Hürzeler wittert seine Chance und ist bereit bis spät in den Sommer zu warten, um dann zuzuschlagen. Mit Newcastle dürfte ein weiterer Konkurrent im Werben um El Mala raus sein. Die „Magpies“ haben auf dieser Position Bazoumana Touré für 50 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim verpflichtet.

Damit schrumpft der Kreis der Interessierten: Brentford hat eine Absage der Familie kassiert und beim FC Liverpool ist El Mala höchstens die C oder D-Lösung. Das spielt Brighton bei den Verhandlungen mit dem FC in die Karten.

Oder aber will der FC El Mala in diesem Sommer gar nicht abgeben? Fakt ist, Thomas Kessler wird keinen Zentimeter von seiner Ablöse-Forderung abrücken. Sollte bis zum Ende der Transferphase kein Klub kommen- und danach sieht es aktuell aus – und diese Summe (45 Millionen Euro plus) auf den Tisch legen, wird El Mala bleiben.

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Dahinter steckt Kalkül: Denn auch die Verantwortlichen beim FC wissen, dass die Tür für El Mala beim DFB nach dem Aus von Julian Nagelsmann ganz weit offen ist. Der junge Kölner spielt beim Neuaufbau der Mannschaft unter Jürgen Klopp nach dem WM-Debakel eine nicht unerhebliche Rolle.

Eine Klopp-Wette, die viel Geld einbringen könnte. Der neue Bundestrainer steht bekanntlich auf die freche und unbekümmerte Art von El Mala und würde ihn wohl schon bei den ersten Länderspielen nach der WM nominieren. Der DFB-Umbruch startet im Herbst mit vier Spielen in Serie. In der Nations League spielt Deutschland am 24. September in den Niederlanden, am 27. September gegen Griechenland, am 1. Oktober gegen Serbien und am 4. Oktober in Griechenland.

Das würde seinen Marktwert locker noch mal um zehn Millionen Euro steigern lassen, sodass kommenden Sommer eine noch höhere Ablöse winken könnte. Vorausgesetzt El Mala kann seine Leistungen aus der bärenstarken Premiere-Saison bestätigen.

Eine große Frage ist zudem, wie die Familie mittlerweile zu einem möglichen Wechsel steht. Dem Vernehmen nach will Mutter Sabrina El Mala ihre Söhne am liebsten ein weiteres Jahr in Deutschland spielen sehen. Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte um Borussia Dortmund.

Es bleibt auf jeden Fall spannend bis zum Schluss, durch den anstehenden Transfer von Jakub Kaminski zu Benfica Lissabon haben Kessler und Co. jetzt auf jeden Fall nicht mehr den ganz großen Geld-Druck und können gelassen(er) auf die kommenden Wochen auf dem Transfermarkt blicken.

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