Der 1. FC Köln verliert einen seiner Leistungsträger. Jakub Kaminski wird den Klub nach nur einer Saison wieder verlassen. Der Pole unterschreibt einen Vertrag in Portugal.
Jetzt geht es schnellKaminski schon zur Unterschrift in Portugal

Copyright: Federico Gambarini/dpa
Jakub Kaminski gehörte in der abgelaufenen Saison zu den prägenden Offensivspielern beim 1. FC Köln.
Aktualisiert:
Das hat sehr schnell Fahrt aufgenommen. Erst am Wochenende hatte EXPRESS.de exklusiv über das ernsthafte Interesse von Benfica Lissabon an Jakub Kaminski berichtet.
Nun herrscht bereits Klarheit in der Angelegenheit. Kaminski flog am Montag in die portugiesische Hauptstadt, um seinen Vertrag dort zu unterschreiben. Der Wechsel könnte noch am Abend, spätestens wohl am Dienstag, offiziell verkündet werden.
FC freut sich über üppiges Transferplus bei Kaminski
Die „Adler“ machen dabei Gebrauch von der Ausstiegsklausel, die in Kaminskis neuem Vertrag verankert war. Diese ließ sich der Pole vor der Unterschrift in Köln unter seinen bis 2030 datierten Vertrag für den Sommer zusichern. Die Klausel läuft am 15. Juli aus.
Damit bekommen alle Parteien ihren Willen. Kaminski kann den erhofften nächsten Karrieresprung gehen und spielt kommende Saison mit Benfica in der Europa League. Dass der FC nur ein Sprungbrett sein würde, daraus hat der Nationalspieler nie einen Hehl gemacht.
Sein Plan war es von Anfang an, in Köln wieder in die Spur zu finden und sich für Höheres zu empfehlen. Das war ihm in der abgelaufenen Saison mit sieben Toren und fünf Vorlagen eindrucksvoll gelungen. Nicht nur Benfica war in der Folge scharf auf Kaminski, auch die Premier League (unter anderem Brighton Hove & Albion) war scharf auf den schnellen Angreifer.
Kaminski ist glücklich und der FC ist es auch. Der Klub verliert zwar einen prägenden Spieler der Offensive, darf sich aber gleichzeitig über ein sattes Transferplus freuen.
Welches FC-Trikot gefällt dir am besten?
Während man im Mai, als Thomas Kessler die Kaufoption zog, noch 5,5 Millionen Euro an den VfL Wolfsburg überwies, steckt man nun rund 20 Millionen Euro ein.
Ein fetter Gewinn von 14,5 Millionen Euro. Selbst wenn die Ablöse, wie in Portugal berichtet, nur bei 15 Millionen Euro liegen sollte, würde der FC immer noch knapp einen zweistelligen Millionenbetrag einstecken.
