Der 1. FC Köln verliert einen seiner Leistungsträger. Jakub Kaminski wird den Klub nach nur einer Saison wieder verlassen. Der Pole unterschreibt einen Vertrag in Portugal.
Kurz vor UnterschriftKaminski in Lissabon von Journalisten belagert

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Jakub Kaminski wurde am Flughafen in Portugal bereits von Journalisten abgefangen.
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Das hat sehr schnell Fahrt aufgenommen. Erst am Wochenende hatte EXPRESS.de exklusiv über das ernsthafte Interesse von Benfica Lissabon an Jakub Kaminski berichtet.
Nun herrscht bereits Klarheit in der Angelegenheit. Kaminski flog am Montag in die portugiesische Hauptstadt, um seinen Vertrag dort zu unterschreiben. Dort wurde er am Flughafen bereits von einigen Journalisten belagert.
FC freut sich über üppiges Transferplus bei Kaminski
Bei seiner Ankunft am Flughafen sagte er: „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Ich bin bereit, meine Qualität zu zeigen. Ich hoffe, es läuft alles gut heute und wir unterschrieben den Vertrag.“ Der Wechsel könnte noch am Abend, spätestens wohl am Dienstag, offiziell verkündet werden.
Die „Adler“ machen dabei Gebrauch von der Ausstiegsklausel, die in Kaminskis neuem Vertrag verankert war. Diese ließ sich der Pole vor der Unterschrift in Köln unter seinen bis 2030 datierten Vertrag für den Sommer zusichern. Die Klausel läuft am 15. Juli aus.
Damit bekommen alle Parteien ihren Willen. Kaminski kann den erhofften nächsten Karrieresprung gehen und spielt kommende Saison mit Benfica in der Europa League. Dass der FC nur ein Sprungbrett sein würde, daraus hat der Nationalspieler nie einen Hehl gemacht.
Sein Plan war es von Anfang an, in Köln wieder in die Spur zu finden und sich für Höheres zu empfehlen. Das war ihm in der abgelaufenen Saison mit sieben Toren und fünf Vorlagen eindrucksvoll gelungen. Nicht nur Benfica war in der Folge scharf auf Kaminski, auch die Premier League (unter anderem Brighton & Hove Albion) war scharf auf den schnellen Angreifer.
Kaminski ist glücklich und der FC ist es auch. Der Klub verliert zwar einen prägenden Spieler der Offensive, darf sich aber gleichzeitig über ein sattes Transferplus freuen.
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Während man im Mai, als Thomas Kessler die Kaufoption zog, noch 5,5 Millionen Euro an den VfL Wolfsburg überwies, kann der FC jetzt einen satten Gewinn verzeichnen.
Während man lange von 20 Millionen Euro ausging und in Portugal über 15 Millionen Euro spekuliert wurde, liegt die Wahrheit in der Mitte. Der FC kann am Ende rund 17,5 Millionen Euro einstreichen. Macht immer noch einen Gewinn von 12 Millionen Euro.
