Zeit rennt davon FC mit Abwehr-Sorgen! Baumgart will neuen Verteidiger: „Das ist schon sehr eng“

Steffen Baumgart gestikuliert auf dem Trainingsplatz des 1. FC Köln.

Steffen Baumgart (hier am 31. August 2022) hofft bis zum Transferschluss auf einen neuen Innenverteidiger beim 1. FC Köln.

Steffen Baumgart hofft bis zum Ende der Transfer-Frist auf Verstärkungen für den 1. FC Köln. Der FC-Trainer wünscht sich nach den Verletzungen neues Personal für die Abwehr.

Die Zeit drängt! Dem 1. FC Köln bleibt nicht mehr viel Zeit, um personell noch mal nachzurüsten. Am Donnerstag (1. September 2022, 18 Uhr) schließt das Transfer-Fenster.

Bis dahin müssen potenzielle Deals abgewickelt werden. Und der FC hat nach dem „Horror-Spiel“ gegen Stuttgart mit vier Verletzten und den Last-Minute-Abgängen von Kingsley Ehizibue (27, Udinese Calcio) und Bright Arrey-Mbi (19, Hannover 96) noch dringend Bedarf – vor allem in der Defensive. Deshalb wird im Hintergrund auf Hochtouren nach Verstärkungen gefahndet.

Steffen Baumgart hofft auf einen neuen Innenverteidiger

„Es arbeiten alle daran. Das Finden beginnt beim Suchen. Beim Suchen sind alle, das Finden haben wir noch nicht“, gab Steffen Baumgart (50) am Mittwochnachmittag eine Wasserstandsmeldung.

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Die wochenlangen Ausfälle von Jeff Chabot (Sprunggelenks-OP), Benno Schmitz (Sprunggelenk), und Mathias Olesen (Sprunggelenks-OP) haben die FC-Verantwortlichen zum Umdenken und zum schnellen Handeln gezwungen.

Ursprünglich wollte man mit dem bestehenden Kader mindestens bis zum Winter arbeiten. „Ich vertraue auch jetzt dem Kader, der da ist. Aber wenn wir die Innenverteidigerposition sehen, ist das schon sehr eng. Da müssen wir uns Gedanken machen, wie wir das im Kader auffangen können. Wir müssen nicht das Wolfsburg-Spiel sehen, sondern die 17 Spiele bis November“, sagt Baumgart.

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Der FC-Trainer hält aber nichts von Aktionismus oder Panik-Käufen. Er sagt klipp und klar: „Wir holen nichts, um etwas zu holen. Es sollte nicht nur passend sein, sondern auch helfen. Das klingt im ersten Moment schwierig. Wir versuchen, richtige Entscheidungen zu treffen. Alles, was du in Hektik machst, ist vielleicht nicht so passend. Der Markt ist nicht einfach. Trotzdem schauen wir und sehen, ob und was am Ende bei rauskommt.“

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Demnach suchen Christian Keller (43) und Co. im Hintergrund nicht nur nach einem Innenverteidiger, sondern auch nach einem Rechtsverteidiger mit Offensivdrang. Priorität hat aber angesichts von nur zwei gesunden Innenverteidigern ein zentraler Abwehrmann.

Dieser könnte, sofern ein passender Kandidat gefunden wird, sogar am Samstag (15.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) in Wolfsburg im Kader stehen. „In den meisten Fällen wird es nicht so sein, dass die Neuzugänge direkt dabei sind. Wenn jetzt noch ein Innenverteidiger kommt, und ich habe nur zwei, können wir davon ausgehen, dass er mitfährt“, sagte Baumgart.

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