„Kann alles passieren“ Baumgart spricht über Winter-Transfers – macht Skhiri nach der WM den Abflug?

Steffen Baumgart am 17. November 2022 beim FC-Training in Austin/Texas. Quelle: 1. FC Köln.

Steffen Baumgart am Donnerstag (17. Oktober 2022) beim Training des 1. FC Köln in Austin.

Der 1. FC Köln hält die Augen nach Winter-Neuzugängen offen. Das bestätigte Steffen Baumgart auf der Promo-Tour in den USA. Der FC-Trainer schließt auch nicht den Verkauf eines Schlüsselspielers aus.

Während der 1. FC Köln auf Promo-Tour in den USA ist, laufen im Hintergrund die Personal-Planungen für das neue Jahr auf Hochtouren. Die Verantwortlichen sondieren intensiv den Markt nach einer möglichen Winter-Verstärkung.

Das bestätigte Trainer Steffen Baumgart (50) im Texas-Camp. „Wir werden uns alles angucken. Natürlich werden wir auch im Stürmer-Bereich gucken“, sagte der FC-Trainer.

Steffen Baumgart: „Wir beschäftigen uns mit einigen Dingen“

Denn nach der mageren Ausbeute der FC-Stürmer – nur Steffen Tigges (24) erzielte mehr als einen Treffer – sind die Rufe nach einer Verstärkung im Kölner Umfeld zuletzt immer lauter geworden.

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Baumgart sagt grundsätzlich: „Wir werden uns hinsetzen und gucken, was gut war und was nicht. Das macht man immer. Dann schauen wir, was wir zum Januar hin noch tun. Wir beschäftigen uns mit einigen Dingen.“

EXPRESS weiß: Die sportliche Leitung um Geschäftsführer Christian Keller (43) und Lizenzspieler-Leiter Thomas Kessler (36) hätte im Winter gerne einen Sturm-Vorgriff auf die nächste Saison – lieber als einen Leih-Knipser. Köln wird aber keinesfalls auf Teufel komm raus jemanden holen.

Doch nicht nur auf der Zugangs-Seite könnte mit Öffnung des Transferfensters am 1. Januar 2023 Bewegung reinkommen. „Es kann in beide Richtungen noch was passieren. Wir sind auf zwei, drei Sachen vorbereitet“, verrät der Kölner Coach.

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Es gibt dabei wie im Fall von Anthony Modeste (34) keine Denk-Verbote. Vor allem Ellyes Skhiri (27) als wertvollster FC-Profi (Marktwert: 13 Millionen Euro) gilt als erster Verkaufskandidat, wenn es darum geht, die leeren Klubkassen zu füllen. Zumal sich der Tunesier bei der WM in Katar noch ins Schaufenster für interessierte Klubs stellen kann. Vor allem Olympique Lyon zeigt großes Interesse am Sechser.

„Wenn er eine überragende WM spielt, kann es sein, dass jemand kommt. Bei der finanziellen Lage, die wir haben, kann es sein, dass wir gezwungen sind ihn zu verkaufen. Wenn er weg ist, ist er weg. Und wenn er bleibt, bleibt er“, sagt Baumgart gewohnt pragmatisch.

Der FC-Trainer schiebt nach dem unglaublichen Verletzungs-Pech, das den FC in letzter Zeit ereilt hat, mit Galgenhumor hinterher: „Wir sind auf alle Szenarien so gut wie möglich vorbereitet, außer auf zehn Verletzte in einer Halbserie.“

Als potenziellen Skhiri-Nachfolger haben die FC-Verantwortlichen den Österreicher Michael Martin (22) vom SV Ried auf dem Zettel, wie (EXPRESS.de) berichtete. 

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