„Er stand eigentlich in der Startelf“ FC-Trainer Baumgart erklärt, warum Skhiri auf die Bank musste

Steffen Baumgart sieht einen Zweikampf zwischen Florian Kainz und Lukas Kübler.

Steffen Baumgart (M.) kam mit dem 1.FC Köln am 11. September 2021 zu einem 1:1 beim SC Freiburg. 

Steffen Baumgart verzichtete beim 1:1 des 1. FC Köln beim SC Freiburg zunächst auf Stammspieler Ellyes Skhiri. Der FC-Trainer erklärte hinterher die Gründe dieser Maßnahme.

Köln. Es war die größte Überraschung auf dem Aufstellungsbogen vor der Partie des 1. FC Köln beim SC Freiburg: FC-Dauerläufer Ellyes Skhiri (26) stand nicht in der Anfangsformation, Trainer Steffen Baumgart (49) bot stattdessen Salih Özcan (23) auf.

Doch Nachwehen der anstrengenden Länderspieltour mit Tunesien? Skhiri war am Dienstag (7. September) noch in Sambia (11.000 Kilometer entfernt) im Einsatz gewesen. „Ellyes stand am Freitag in meiner Planung noch in der Startelf. Es hatte mit der Entwicklung in der Nacht zu tun“, sagte Baumgart nach Schlusspfiff.

Steffen Baumgart verrät, warum Ellyes Skhiri nicht in der Startelf stand

Der FC-Trainer klärte auf: „Er hat die Nacht vor dem Spiel kaum geschlafen. Er hatte Erkältungssymptome und ihm ging es wirklich nicht gut.“

Ursprünglich wollte Baumgart die FC-Lunge sogar ganz aus dem Kader streichen, doch der zähe Tunesier wollte trotz der Beschwerden unbedingt mitwirken im Breisgau. „Er hat bis zwölf Uhr mittags im Bett gelegen, weil wir ihn schlafen gelassen haben. Wer Ellyes kennt, der weiß, dass er sich damit nicht zufrieden gibt. Er kam dann beim Mittagessen zu mir und hat gesagt ‚Hier bin ich‘. Dann habe ich gesagt: Ok, dann bist du halt dabei.“, erzählte Baumgart nach dem 1:1 beim Sportclub.

Skhiri kam schließlich nach rund einer Stunde für Mark Uth (30) ins Spiel und leistete wie gewohnt eine Menge Dreckarbeit vor der Abwehr. Man merkte dem Abräumer nicht an, dass er nicht zu 100 Prozent fit war. 

Auch Özcan hatte sich zuvor mit seinem intensiven Spiel aufgerieben, ging kurz darauf vom Feld. Das Kölner Eigengewächs jagte bis zur Erschöpfung Gegner und Ball, erwies sich dabei als würdiger Vertreter. Anders als vergangene Saison: Da hatte sich Özcan beim desaströsen 0:5 in Freiburg einen Mega-Patzer geleistet und war anschließend kaum noch von Ex-Trainer Markus Gisdol (52) beachtet worden.

Unter Baumgart hat der U21-Europameister ein deutlich besseres Standing, wird sich aber zunächst weiter hinter Skhiri anstellen müssen, sofern dieser wieder gesund ist.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.