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Kurioser TransferFC mit Interesse an Fortuna-Neuzugang

Steven van der Sloot im Trikot von ADO Den Haag.

Copyright: IMAGO/Orange Pictures

Steven van der Sloot spielte in der abgelaufenen Saison für ADO Den Haag und wollte ursprünglich zu Fortuna Düsseldorf wechseln.

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Der 1. FC Köln will seinen Kader für die kommende Saison ordentlich aufrüsten. Ein Kandidat ist laut niederländischen Medienberichten ein Rechtsverteidiger, der eigentlich bei Fortuna Düsseldorf landen sollte.

Die Sommerpause ist die Zeit der Gerüchte und Spekulationen. Auch rund um den 1. FC Köln ploppen inzwischen immer mehr Namen auf, die den Klub kommende Saison in der Bundesliga verstärken könnten.

Einer davon ist Steven van der Sloot (23). Wie das niederländische Fußballportal „Voetbal International“ berichtet, steht der Rechtsverteidiger auf der Kölner Liste. Van der Sloot, der die Saison bei ADO Den Haag in der 2. niederländischen Liga verbracht hat, ist kein Unbekannter in Deutschland.

FC-Kandidat bei Fortuna unter Vertrag

Der Rechtsfuß, der als Schienenspieler beachtliche acht Tore in der „Keuken Kampioen Divisie“ schoss, spielte zwischen 2022 und 2024 für Schalke II in der Regionalliga und durfte auch sieben Partien für die Profis in Liga zwei absolvieren.

In diesem Sommer war die Rückkehr nach Deutschland eigentlich schon festgezurrt, allerdings auf die andere Rheinseite. Denn Fortuna Düsseldorf hatte sich eigentlich schon die Dienste von van der Sloot gesichert, bis der unerwartete Abstieg folgte.

Daraus ergibt sich eine kuriose Situation: Van der Sloot hat bei Fortuna zwar einen gültigen Vertrag, der auch für die 3. Liga gilt, gleichzeitig aber auch eine Ausstiegsklausel für diesen Sommer, mit der er Fortuna ohne ein einziges Training wieder verlassen kann.

Davon wird er Gebrauch machen, denn gleich mehrere Vereine sollen laut dem Bericht Interesse an van der Sloot haben. Aus Deutschland sind das Aufsteiger Paderborn und Absteiger St. Pauli, dazu kommen Rapid Wien aus Österreich und der FC Utrecht aus den Niederlanden.

Beim FC dagegen passt er nicht so recht ins Profil. Mit Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes, der auf beiden Seiten spielen kann, ist der Klub auf dieser Position gut besetzt. Zudem muss Thomas Kessler erst einmal eine Lösung für Jusuf Gazibegovic finden.

Der Bosnier kommt nach seiner Leihe zu Sturm Graz erst einmal zurück, er besitzt am Geißbockheim noch einen Vertrag bis 2028. Sportlich spielt er zwar keine Rolle, aber vom Hof gejagt wird er auch nicht.

Andere Positionen genießen daher Priorität. Gesucht wird ein klassischer Neuner, ein Innenverteidiger, ein spielstarker Sechser, ein Spielmacher und zwei Linksverteidiger.

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