Der 1. FC Köln trifft am 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga auf Werder Bremen. Dabei kann Trainer René Wagner wieder auf einen Rückkehrer bauen. Ein anderer darf auf sein Startelf-Comeback hoffen.
PersonalFC-Profi vor Kader-Comeback – Startelf für Frankfurt-Held?

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Joel Schmied und Alessio Castro-Montes bereiten sich mit dem 1. FC Köln auf das Spiel gegen Werder Bremen vor.

Der 1. FC Köln hat das erste von sechs Endspielen vor der Brust. Die Mannschaft von Neu-Trainer René Wagner trifft auf den direkten Konkurrenten Werder Bremen. Mit einem Sieg könnte der FC (Platz 15/27 Punkte) Werder (Platz 14/28 Punkte) überholen und tief mit unten reinziehen.
Für das richtungsweisende Spiel kann Wagner auf Said El Mala bauen. Der FC-Coach bestätigte auf der Pressekonferenz am Freitag, dass der Senkrechtstarter und beste Torschütze rechtzeitig fit wird für die Partie. „Er hat heute voll trainiert, wird morgen voll trainieren. Und ist eine Option für die Startelf gegen Bremen“, sagte Wagner.
Joel Schmied gibt sein Kader-Comeback beim FC
Neben El Mala gibt es noch weitere positive Personal-Meldungen. Denn bis auf die Langzeitverletzten sind pünktlich zur Crunch Time alle Profis wieder fit. Mit Joel Schmied feiert ein Innenverteidiger sein Kader-Comeback, der das letzte Mal im Februar auf dem Rasen stand.
Der Schweizer hatte in den vergangenen Monaten arges Verletzungspech. Erst warf ihn eine Muskelverletzung aus dem Hinspiel in Frankfurt monatelang aus der Bahn, dann erlitt er gegen Hoffenheim erneut eine Oberschenkelblessur.
Nun steht er erstmals wieder im FC-Aufgebot und soll im Endspurt noch zu einer wichtigen Alternative werden. „Joel ist eine Kaderoption“, bestätigte Wagner.
Während Schmied in den Kader zurückkehrt, könnte für Alessio Castro-Montes der nächste Schritt anstehen. Der Belgier, der gegen Frankfurt sein Comeback feierte und sogar zum Punkt-Held wurde, darf sich berechtigte Hoffnungen auf die Startelf machen.
„Er könnte starten. Wir müssen entscheiden, ob es schon das Richtige ist, jetzt schon zu beginnen, oder ob wir noch ein Spiel warten. Das lassen wir uns noch offen“, sagte Wagner.
Anders als sein Vorgänger lässt sich der neue Coach quasi nullkommanull in die Karten blicken, was die Aufstellung angeht. Auch auf die Frage, ob Eric Martel nach seiner Rotsperre in die Startelf zurückkehrt, antwortete Wagner ausweichend.
Er sagte: „Im Mittelfeld konkurrieren drei Spieler um zwei Plätze. Wir haben mit allen Spielern unter der Woche gesprochen. Es gibt ein, zwei Positionen, da sind wir uns noch nicht sicher. Da ist es 50/50. Andere Positionen sind dagegen fix. Die endgültigen Entscheidungen werden wir der Mannschaft am Sonntag mitteilen.“
