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Millionen-Einkäufe trotz leerer Kassen So kann sich der FC seine Transfers leisten – nächster Neuer da

Christian Keller gibt am Geißbockheim ein Interview mit EXPRESS.de

Christian Keller (hier am 18. Mai 2022) hatte den 1. FC Köln bei seinem Amtsantritt als „Sanierungs-Aufgabe“ bezeichnet.

Der 1. FC Köln hat bereits über vier Millionen Euro in neue Spieler investiert. Dabei hatte Christian Keller den Klub als „Sanierungs-Aufgabe“ bezeichnet. So finanziert der FC seine Neuzugänge.

Christian Keller (43) malte ein düsteres Bild, als er seinen Posten als neuer Sportboss des 1. FC Köln antrat. Nachdem sich der Ex-Regensburger einen ersten Einblick über die Finanzen verschaffen konnte, bezeichnete er den Klub als „Sanierungs-Aufgabe“.

Er kündigte einen harten Transfer-Sommer an, in dem der FC kaum in der Lage sein würde, nennenswerte Ablösen für neue Spieler zu bezahlen – das war Mitte Mai.

1. FC Köln setzt bei Neuzugängen auf Raten-Zahlungen

Rund einen Monat später hat der FC mit der gezogenen Kaufoption bei Luca Kilian (22), den Ablösen für Steffen Tigges (23, 1,5 Millionen Euro) und Denis Huseinbasic (50.000 Euro) und dem bevorstehenden Transfer von Eric Martel (20) bereits mehr als vier Millionen Euro hingeblättert. Der U21-Nationalspieler (für rund 800.000 Euro von RB Leipzig) ist mittlerweile in Köln angekommen, absolvierte am Donnerstag seinen Medizincheck.

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Den Ausgaben gegenüber steht bislang nur der Verkauf von Eigengewächs Salih Özcan (24, Borussia Dortmund), bei dem abzüglich aller Provisionen weniger als fünf Millionen Euro übrig bleiben. Wie also kann sich der Klub derartige Geschäfte trotz klammer Kassen leisten?

Da sind zum einen die ausgehandelten Zahlungs-Modelle bei den Neuzugängen. Während das Geld für Özcan sofort floss, haben die FC-Verantwortlichen nach EXPRESS-Informationen bei Tigges und Co. jeweils Raten-Finanzierungen rausgeschlagen. Köln zahlt also nicht sofort. Alle Transfers sind so verhandelt, dass der Klub in der laufenden Spielzeit nur eine überschaubare Liquiditätsbelastung hat.

Auch beim Bestreben, ein Transfer-Plus von zehn Millionen Euro zu erwirtschaften, sieht sich der Verein auf Kurs. Das Ziel ist dabei weiterhin, Spieler gegen Ablöse abzugeben. Doch selbst wenn sich keine Abnehmer für potenzielle Wechsel-Kandidaten finden lassen, hat der FC Alternativen für die Ergebnisplanung in der Hinterhand.

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Für die Playoffs in der Conference League hat der Verein budgetär beispielsweise mit einem Ausscheiden geplant, hier sind zusätzliche Prämien möglich. Dazu winken neue Erlöse im Sponsoring und in der Vermarktung, mit denen man Verkaufsausfälle kompensieren könnte.

Bleibt noch die Aufgabe, den Personal-Etat im Lizenzbereich um 20 Prozent auf unter 50 Millionen Euro zu drücken. Dafür wäre es dann schon eher notwendig, einen – besser zwei – Großverdiener von der Payroll zu bekommen, um in den Ziel-Korridor zu gelangen.

Zusätzlich wirken sich die Arbeitspapiere der FC-Verpflichtungen etatschonend aus. Die Neuzugänge kassieren alle eine verhältnismäßig geringe Grundvergütung. Die Verträge sind vor allem leistungsbezogen bzw. an die Punkteausbeute gekoppelt.

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