FC nach Bayer-Schlappe Köln schiebt Mega-Frust: „Nie so unverdient verloren“ 

Die Profis des 1. FC Köln stehen nach dem 1:2 gegen Bayer Leverkusen enttäuscht auf dem Platz.

Frust-Abend für den 1. FC Köln: Am Mittwoch (9. November 2022) setzte es für den FC trotz 1:0-Führung am Ende eine 1:2-Pleite im Rheinland-Kracher gegen Bayer Leverkusen.

Der 1. FC Köln hat das Bundesliga-Duell mit Rheinland-Rivale Bayer Leverkusen 1:2 verloren. EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Das ist bitter!

Der 1. FC Köln hat trotz ansprechender Leistung und zwischenzeitlicher 1:0-Führung am Mittwoch (9. November 2022) das Rhein-Duell mit Bayer Leverkusen 1:2 verloren. Dementsprechend tief saß der Frust im Anschluss an die Partie.

EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Die FC-Stimmen nach der Niederlage gegen Bayer Leverkusen

FC-Trainer Steffen Baumgart (50): „Wir haben über 90 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht, bis zur 60. Minute hatten wir alles im Griff. Durch eine unglückliche Aktion beim Freistoß bringen wir Leverkusen wieder ins Spiel. Ich habe meinen Jungs gesagt, dass sie sehr gut und mutig gespielt haben. Uns ist bewusst, wie stark Leverkusen im Umschaltspiel ist. Wir haben es bis auf wenige Situationen aber gut im Griff gehabt. Es ist natürlich ärgerlich, dass man nach so einer Leistung als Verlierer vom Platz geht, aber wir können darauf aufbauen. Die Jungs spielen sehr guten Fußball.“

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Abräumer Eric Martel (20): „Ich denke, wir haben die Leverkusener über das ganze Spiel dominiert und ein richtig gutes Spiel gemacht. Dann verlieren wir durch zwei blöde Gegentore, und das ist zum Schluss bitter, dass du mit leeren Händen dastehst.“

FC-Torwart Marvin Schwäbe (27): „Wenn man den Spielverlauf sieht, dann war das schon sehr, sehr ärgerlich. Wir hatten Leverkusen grundsätzlich unter Kontrolle und spielen es sehr gut. Wir hatten auch die Konter unter Kontrolle und verteidigen es sehr gut. Die kommen ins Spiel zurück mit einem Freistoß, der unglücklich abgefälscht wird. Dass unsere zwei Bälle dann an die Latte fallen, ist ärgerlich.“

Kölns Lizenzbereich-Leiter Thomas Kessler (36)...

....über die Niederlage: „Ich habe schon viele Spiele gegen Bayer Leverkusen erlebt im Laufe meiner Zeit, die ich beim 1. FC Köln bin, aber ich habe noch nie so unverdient ein Spiel verloren wie heute. Ich glaube, alles das, was wir nach dem Spiel in Freiburg von der Mannschaft eingefordert haben, hat sie heute bedingungslos auf den Platz gebracht. Wir waren deutlich die bessere Mannschaft. Dass wir am Ende auf der Felge laufen, wissen wir alle, aber, dass wir heute fast 126 Kilometer laufen, ist fantastisch. Die Jungs haben alles auf dem Platz gegeben, dafür müssen wir uns am Ende mehr belohnen. Wir haben die ein oder andere Chance liegen lassen. Und haben dann durch dumme Einzelaktionen das Spiel aus der Hand gegeben.“

...über das zweite Gegentor: „Wir wissen ja, dass Bayer Leverkusen unheimlich stark im Umschaltspiel ist. Es ist schon überraschend, wie defensiv sie standen und wie wenig sie für das eigene Spiel getan haben.  Wir verlieren den Ball in einer aussichtsreichen Angriffsposition und dann müssen wir einfach ein bisschen cleverer sein und das taktische Foul ziehen. Jetzt stehen wir hier und sind enttäuscht über die Niederlage.“

Bayer Leverkusen freut sich über „dreckigen Derby-Sieg“

Leverkusen-Trainer Xabi Alonso (40): „Der Sieg war für uns sehr wichtig. Die erste Hälfte war nicht gut, Köln hat uns unter Druck gesetzt. Wir waren nicht zufrieden, haben in der Halbzeit gesprochen. Unsere Energie nach der Pause war viel besser. Auch die Spieler von der Bank waren wichtig. Der Sieg ist schön, aber ab morgen geht’s weiter Richtung Stuttgart.“

Leverkusen-Sechser Robert Andrich (28): „Ich denke, dass wir nicht viel zugelassen haben. Köln hat zwar viel gemacht und viel getan, aber so richtig zwanghaft wurden sie eigentlich nicht nach vorne. Und wir hatten drei, vier sehr gute Umschaltsituationen. Wir wussten, dass wir Räume kriegen bei Köln und die haben wir dann super genutzt. So einen schönen, dreckigen Derby-Sieg nehmen wir gerne mit.“

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