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Neue Sorgen um UthComeback in weiter Ferne – FC-Star kommt nicht auf die Beine

Mark Uth ist zu Gast beim Training des 1. FC Köln.

Mark Uth als Zuschauer beim FC-Training, am 3. März 2023

Mark Uth wird beim 1. FC Köln schmerzlich vermisst. Der Spielmacher fällt schon die komplette Saison mit Leisten- und Schambein-Problemen aus. Eine Rückkehr auf den Platz ist weiterhin nicht absehbar.

von Jürgen Kemper (kem)Martin Zenge (mze)

Der FC vermisst seine Kreativität und Torgefahr von Woche zu Woche mehr! Mark Uth (31) ist wegen einer Leisten- und Schambein-Verletzung schon die komplette Saison zum Zuschauen verdammt.

Seine Comeback-Pläne mussten aufgrund anhaltender Probleme immer wieder nach hinten verschoben werden. Zuletzt verkündete Steffen Baumgart (51) das Saison-Aus des Spielmachers, um den Druck von seinem Schützling zu nehmen.

Mark Uth musste erneut zum Spezialisten nach Berlin

Der FC-Trainer hofft nun, dass der Porzer rechtzeitig zur Vorbereitung auf die kommende Saison 2023/24 wieder auf dem Platz stehen kann. Doch nun wackelt auch dieser Plan, denn aktuell ist Uth weit weg von einem Trainings-Comeback.

Alles zum Thema Mark Uth

EXPRESS.de weiß: Auch seine zweite OP hat bislang nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Uth kommt auch drei Monate nach dem Eingriff bei Leisten-Spezialist Dr. Jens Krüger nicht auf die Beine, an Fußball ist nicht zu denken. Die Sorgenfalten der Kölner Verantwortlichen werden dementsprechend größer, Uth ist in den sportlichen Überlegungen der kommenden Saison als „Schlüsselspieler“ eingeplant.

Doch längst lässt sich keine veritable Prognose mehr stellen, wann der Ex-Schalker wieder gegen den Ball treten kann. Weil er die Schmerzen einfach nicht loswird und sich keine signifikante Besserung einstellt, reiste Uth kürzlich noch mal zu Leisten-Doc Krüger nach Berlin. Aber auch der Sportchirurg vermochte es bislang nicht, seine Probleme in den Griff zu bekommen. Anzeige: Jetzt Gutschein für den Fanshop des 1. FC Köln gleich hier im EXPRESS-Gutscheinportal sichern!

Mental keine leichte Situation für den ehrgeizigen Torjäger. Vergangene Woche war Uth mal wieder Trainings-Zuschauer am Geißbockheim, unterhielt sich an der Bande lange mit Baumgart. Nach und nach kamen seine Teamkollegen, begrüßten und umarmten ihn. Dann ging er mit Kapuze überm Kopf zu seinem Dienstauto, machte den Abflug – die Enttäuschung und der Frust über die Ungewissheit waren ihm anzusehen!

Mark Uth geht am Geißbockheim zu seinem Auto.

Mark Uth am Donnerstag (16. März 2023) am Geißbockheim

Erst vor zwei Monaten hatte Uth beim FC verlängert, bis 30. Juni 2025. Sportboss Christian Keller (44) sagte: „Mark ist mit seinen Qualitäten in der Offensive ein Spieler, der den Unterschied machen kann. Auf dem Weg nach Europa war Mark Leistungsträger und Führungsspieler. Wir sind fest davon überzeugt, dass er nach seiner Verletzung genau das wieder bei uns einbringen wird.“ Die Suche nach einer Lösung geht weiter! 

Die Ausfall-Akte von Mark Uth

30. Juli 2022: Beim Pflichtspiel-Auftakt im DFB-Pokal in Regensburg stand Uth zum bislang letzten Mal über die volle Distanz auf dem Platz, erzielte ein Traumtor und war beim Elfer-K.o. gegen den Zweitligisten noch bester Kölner. Anschließend konnte er nicht mehr trainieren. Adduktorenbeschwerden, lautete die erste Diagnose.

Ende August 2022: Uths erste OP. Nach einem Eingriff am Schambein kehrte er Mitte September ins Mannschaftstraining zurück.

6. Oktober 2022: Comeback! In der Conference League gegen Partizan Belgrad spielte Uth erstmals seit mehr als zwei Monaten, erfüllte sich seinen Europapokal-Traum mit dem FC. In der Bundesliga folgten drei Joker-Einsätze. Aber unter Schmerzen, weshalb ihn die Verantwortlichen erneut aus dem Training nahmen.

Mitte Dezember: Die zweite Operation, nun in Berlin bei Leisten-Spezialist Dr. Jens Krüger. Im Anschluss sollte er sich bis März wieder rankämpfen, um dann ins Training zurückzukehren.

23. Februar 2023: Baumgart kassierte Uths Comeback-Prognose wieder ein, erklärte vor dem Heimspiel gegen Wolfsburg: „Mark habe ich für die ganze Saison ausgeplant. Wir müssen da nicht in Richtung der letzten Spiele gehen. Das bringt uns nichts.“