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„Machen einen Cut“ Baumgart bestätigt Hinrunden-Aus für Uth – FC-Youngster auch bis zur WM raus

Der 1. FC Köln muss den nächsten herben Personal-Rückschlag verkraften. Denn für Mark Uth ist das Fußball-Jahr gelaufen, auch sein Sturm-Partner Tim Lemperle wird vorerst fehlen.

Es ist wie verhext! Die Verletzten-Misere beim 1. FC Köln nimmt in dieser Saison groteske Züge an. Steffen Baumgart (50) ist quasi jede Woche gezwungen zu improvisieren.

Der FC-Trainer übt sich mittlerweile bereits aus Selbstschutz in Galgenhumor. Nach dem Spiel beim FC Slovacko kündigte er süffisant an, „bei der A-Jugend nach Personal zu fragen“.

Mark Uth kommt beim 1. FC Köln nach der OP nicht auf die Beine 

Mit Mathias Olesen (21), Jeff Chabot (24), Jan Thielmann (21) und Ellyes Skhiri (27) kehrt zwar pünktlich zum Euro-Endspiel gegen OGC Nizza (3. November, 21 Uhr, RTL und im Liveticker auf EXPRESS.de) ein Quartett zurück.

Alles zum Thema Steffen Baumgart

Dafür ist die Hinrunde für einen gelaufen, der eigentlich längst zurück sein sollte. Denn wie Baumgart am Mittwoch verkündete, ist das Fußball-Jahr für Mark Uth (31) gelaufen. Der Porzer kommt nach seiner Schambein-Operation Ende August einfach nicht auf die Beine.

„Seine Verletzung ist nicht besser geworden. Wir haben deshalb entschieden, einen Cut zu machen, um Ruhe reinzukriegen“, sagte Baumgart und führte aus: „Wir haben durch die unterschiedlichen Belastungsstufen versucht, es hinzukriegen, aber das klappt im Moment nicht, so wie wir uns das vorstellen. Wir haben entschieden, nochmal einen Schritt zurückzugehen und ihm mehr Ruhe zu geben. Wir haben das Gefühl, dass der Heilungsprozess nicht so verläuft, wie wir uns das vorstellen. Er kann nicht schmerzfrei trainieren.“

Bei der OP sei laut Baumgart zwar nichts schiefgelaufen, dennoch bekommen die Ärzte und Physios das Problem nicht in den Griff. Nun setzen die Kölner Verantwortlichen darauf, dass der Angreifer zumindest zur Rückrunde wieder bei 100 Prozent ist. „Wir hoffen, dass er zur Vorbereitung wieder schmerzfrei ist und dann mit einsteigen kann. Das ist das Ziel. Alles andere macht keinen Sinn“, sagte Baumgart.

Tim Lemperle ist bis zur WM keine Alternative für den 1. FC Köln

Gleiches gilt für Uths Sturm-Kollege Tim Lemperle (20). Der Youngster, der aufgrund der personellen Not-Situation aktuell wohl große Chancen auf Spielzeit gehabt hätte, muss selber verletzt pausieren. Auch für ihn ist das Jahr beendet. Die Sprunggelenks-Verletzung, die sich Lemperle im September bei der U21-Nationalmannschaft zugezogen hat, ist langwieriger als gedacht.

Baumgart sagte dazu: „Bei Tim wird es besser, aber ich plane ihn nicht mehr ein vor der WM. Wir hoffen, dass er in die Winter-Vorbereitung einsteigen kann und dann im Januar wieder fit ist.“

Damit hat der FC-Trainer als Sturm-Alternativen bis auf Weiteres lediglich Steffen Tigges (24), Sargis Adamyan (29), Jan Thielmann und Nachwuchs-Hoffnung Maxi Schmid (19).

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