„Kann ich mir gut vorstellen“ So plant Höger seine FC-Zukunft nach 2021

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FC-Vizekapitän Marco Höger bespricht sich mit Trainer Markus Gisdol auf dem Weg zum Training.

Köln – Der FC-Vizekapitän schraubt an seiner Zukunft!

Marco Höger (31) steckt erneut den Kopf in die Bücher. Der Mittelfeldspieler hat seine zweite Weiterbildung an der Fern-Uni gestartet. Nachdem er bereits in der Quarantäne-Zeit im März ein Zertifikat im Bereich „Spielanalyse & Scouting“ am IST-Studieninstitut erhalten hatte, büffelt Höger aktuell für den nächsten Schein.

„Die erste Weiterbildung hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die Arbeit im Scouting interessiert mich total. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, nach meiner Karriere in diesem Bereich zu arbeiten“, sagt Höger.

Marco Höger absolviert zweite Weiterbildung an der Fern-Uni

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Aktuell widmet er sich dem Thema: „Performance Analyse Fußball“. Schwerpunkte sind dabei Match-Analysen, Performance Tracking und Datenscouting. Fünf bis zehn Stunden in der Woche beschäftigt sich Höger mit dem Lernstoff. „Es kann aber auch mal mehr sein, wenn ich richtig motiviert bin“, sagt er gegenüber EXPRESS.

Nach acht Monaten kann Höger die Weiterbildung mit seinem zweiten Diplom abschließen. Wissen, das er nach der aktiven Laufbahn gerne beim 1. FC Köln einbringen möchte. „Mein großes Ziel ist es, die Karriere nach der Spieler-Zeit beim FC fortzusetzen.“

Entsprechende (lose) Gespräche haben bereits stattgefunden, demnach kann sich der Klub durchaus vorstellen, Höger ähnlich wie Thomas Kessler (34) nach der Karriere im Verein einzubinden.

Marco Höger will aktive Karriere beim 1. FC Köln fortsetzen

Wie und vor allem wann das sein wird, darüber will sich Höger aber noch keine Gedanken machen. Der Vizekapitän, der beim FC in sein letztes Vertragsjahr geht, will erstmal weiter Gas auf dem Platz geben und am liebsten noch „zwei, drei Jahre“ Fußball spielen. Am liebsten beim FC, entsprechende Gespräche habe es diesbezüglich aber noch nicht gegeben.

Im Testspiel gegen Borussia Lindenthal-Hohenlind (14:0) konnte Höger jedenfalls schon mal Selbstvertrauen für die kommenden Wochen tanken. Der Sechser absolvierte vor allem in der ersten Halbzeit ein auffälliges Spiel, konnte sich sogar in die Torschützenliste eintragen.

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