Linton Maina gehörte im Test gegen San Sebastian zu den auffälligsten Kölner. Es war ein Bewerbungsschreiben für seine FC-Zukunft. Denn trotz Abschiedsgerüchten will der Offensivspieler um seinen Platz kämpfen.
Nach AbschiedsgerüchtenFC-Profi mit klarer Ansage zu Köln-Zukunft

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Luca Waldschmidt und Linton Maina duellieren sich im Training des 1. FC Köln.

Es war eine gelungene Generalprobe für den 1. FC Köln vor dem Pflichtspiel-Auftakt im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers. Die Elf von René Wagner feierte im Rhein-Energie-Stadion einen verdienten 2:1-Sieg gegen den spanischen Pokalsieger Real Sociedad San Sebastián.
Eine zentrale Rolle spielte dabei Linton Maina. Der Offensivspieler markierte das frühe 1:0 und war auch sonst einer der auffälligsten Kölner. Ausgerechnet Maina: Nach einer durchwachsenen Saison mit zwei Toren, einem Assist und mickrigen neun Startelfeinsätzen galt der Flügelspieler eigentlich als Abgangskandidat.
Maina kämpft um seine FC-Zukunft
Intern war lange klar, dass der FC dem 27-Jährigen bei einem entsprechenden Angebot keine Steine in den Weg legen würde. Maina galt wie Luca Waldschmidt und auch Jan Thielmann als Streichkandidat.
Doch Maina denkt offenbar gar nicht an einen Abschied und will sich trotz der enormen Konkurrenz auf den Flügeln, die durch den bevorstehenden Leih-Deal mit Mikey Moore noch größer wird, beim FC durchbeißen. Auch auf die Gefahr hin, dass er künftig nur noch die Joker-Rolle innehaben wird.
Auf EXPRESS.de-Nachfrage, ob Maina kommende Saison zu 100 Prozent das FC-Trikot tragen wird, antwortete er: „Ich gehe davon aus, mir hat niemand etwas anderes gesagt. Ich habe nicht vor zu gehen. Ich hatte diese Bedenken auch noch nie.“
René Wagner soll Maina wieder in die Spur bringen. Beide kennen sich seit mittlerweile vier Jahren, der heutige Cheftrainer war damals neben Steffen Baumgart maßgeblich am Transfer von Maina nach Köln beteiligt.
Über sein Verhältnis zum Coach sagt Maina: „Ich weiß, woran ich bei ihm bin. Wir verstehen uns gut und ich hoffe, dass ich ihm das Vertrauen, das er mir entgegenbringt, zurückzahlen kann.“
Demnach sei Wagner bisher sehr zufrieden mit Mainas Vorbereitung, und auch der Spieler selbst fühle sich nach wie vor pudelwohl in Köln. Zudem soll ihm künftig eine etwas andere Rolle zugutekommen. Gegen San Sebastián war es schon in Ansätzen zu erkennen.
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Maina spielte gegen die Basken etwas mehr eingerückt als sonst. Während er in der Vergangenheit eher am Flügel klebte, soll er nun mehr Anschluss im Zentrum halten. „Ich fühle mich dort wohl und habe das Gefühl, dass ich mehr am Spiel teilnehmen kann. Ich habe dort mehr Freiraum und muss nicht an der Linie warten, bis etwas passiert.“
