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Einer drängt sich aufKwasniok kündigt Talente-Abreise an

Fynn Schenten gemeinsam mit seinen Kollegen vom 1. FC Köln.

Fynn Schenten vorneweg: Der FC-Tross machte sich am 2. Januar auf ins Trainingslager nach Spanien. Dort konnte sich der Youngster empfehlen und darf bis zum Schluss dabei bleiben.

Aktualisiert

Vor allem Angreifer Fynn Schenten konnte im Trainingslager einen starken Eindruck bei Lukas Kwasniok hinterlassen. Er wird gegen Heidenheim im Kader stehen.

Lukas Kwasniok schwärmte am ersten Tag im Trainingslager im spanischen La Nucia von seinen „Jungdachsen“. Mit Yannick Mausehund, Fynn Schenten, Cenny Neumann, Bernie Lennemann und Youssoupha Niang dürfen sich fünf Talente beweisen.

Vor allem Angreifer Schenten hat bislang einen starken Eindruck hinterlassen. Der Youngster durfte im Test gegen den FC Lugano sogar von Beginn an ran und erntete hinterher ein großes Lob von Kwasniok.

Lukas Kwasniok über Stürmer Schenten: „Das hat bei uns kein Neuner“

Der Trainer sagte: „Er hat zwei gute Aktionen gehabt und hat es insgesamt gut gemacht. Er bringt ein anderes Element mit, körperliche Wucht. Er hat sehr viel Tempo, einen sehr guten Abschluss und immer Tiefgang. Das hat bei uns kein Neuner. Ich wollte mir das hier anschauen und das hat er unter Beweis gestellt.“

Er darf sich die ganze Woche beweisen und wird auch im Kader für das Spiel gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag stehen. Das gilt aber nicht für alle Talente, denn Kwasniok deutet nach dem Testsieg gegen den Schweizer Erstligisten an, dass einige Jungs vorzeitig abreisen werden.

„Wir müssen das einzeln betrachten und müssen überlegen, was Sinn macht. Ob wir ein paar dabehalten oder alle heimschicken. Da ist noch keine Entscheidung gefallen“, sagte der Coach am Montag.

Die Entscheidung hänge wohl auch mit der Organisation und dem Bedarf zusammen. „Wir müssen schauen, wie die Flüge gehen, aber da wird es unterschiedliche Abreisezeitpunkte geben“, sagt Kwasniok.

Eine Abreise ist schon geplant: Der vierte Torhüter, Mikolaj Marutzki, wird am Mittwoch zurück nach Köln fliegen. Gut möglich, dass es mit der Ankunft von Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey (EXPRSS.de berichtete) auch Yannick Mausehund treffen könnte. Der Engländer hat nach seiner Premiere am Dienstagvormittag nun noch drei Trainingseinheiten Zeit, um in die Abläufe zu kommen und sich an seine neuen Nebenleute zu gewöhnen.

Dazu werden wohl auch Bernie Lennemann, Youssoupha Niang und Cenny Neumann wohl nicht bis Freitag bleiben. Das Trio blieb bereits im Testspiel ohne Einsatzzeiten. Eine endgültige Entscheidung will das Trainerteam am Abend treffen.

Auch klar ist, dass Joel Schmied (verletzt) und Rav van den Berg (gesperrt) am Freitag nicht mit der Mannschaft nach Memmingen fliegen, sondern nach Köln zurückkehren.