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FC-PersonalDerby-Go für Kölner Top-Duo – Versprechen an Kaminski

Aktualisiert

Der 1. FC Köln trifft am Samstag auf den Erzrivalen Borussia Mönchengladbach. Dabei kann Trainer Lukas Kwasniok wieder auf seine beiden besten Offensivkräfte setzen, die pünktlich fit geworden sind. 

Es ist das Spiel der Spiele im Rheinland. Am Samstag empfängt der 1. FC Köln Borussia Mönchengladbach zum Derby. Da ist Feuer drin, nicht nur wegen der ewigen Rivalität, sondern auch wegen der besonderen Konstellation.

Denn beide Traditionsvereine kämpfen in dieser Saison um den Klassenerhalt. Während die Fohlen mit den beiden Siegen gegen Union und Pauli etwas Luft holen konnten, stimmten beim FC in den vergangenen Wochen zwar oftmals die Leistungen, aber keineswegs der Ertrag.

El Mala und Kaminski sind für 60 Prozent der FC-Tore verantwortlich

Daher ist die Mannschaft von Lukas Kwasniok am Samstag zum Siegen verdammt. Mit einem Dreier könnte man zum Erzrivalen aufschließen und Gladbach wieder voll mit unten reinziehen. Für die Mission Derbysieg kann Kwasniok immerhin aus dem Vollen schöpfen.

Denn der FC-Trainer gab am Donnerstag grünes Licht für die Einsätze seiner beiden besten Offensivspieler. Said El Mala und Jakub Kaminski sind fit und einsatzbereit, konnten das Training am Vormittag im Stadion problemlos absolvieren. „Sie haben alles mitgemacht. Sie können normal dabei sein, es sei denn, es wird noch etwas Außergewöhnliches passieren“, sagt Kwasniok.

Wie wichtig das Duo für den FC ist, zeigen auch die Daten. El Mala und Kaminski sind für 60 Prozent aller Kölner Saisontore verantwortlich. An 21 von 35 FC-Treffern waren die beiden mit Toren oder Assists direkt beteiligt. Damit sind die Angreifer im Prinzip unverzichtbar für das Kölner Spiel.

Vor allem, weil „Kuba“ bis Saisonende wohl nicht mehr als Notnagel herhalten muss und sich wieder auf seine Offensivaufgaben konzentrieren soll.

„Je öfter er jetzt wieder in der Dreier-Offensivreihe zum Einsatz kommt, desto gefährlicher wird er auch wieder in den Abschlusssituationen“, sagt Kwasniok: „Dann wird die Entscheidungsfindung auch wieder besser werden. Es muss mit dem Teufel zugehen, wenn er nochmal Rechtsverteidiger spielen muss.“

Dort wird zunächst wohl weiter Tom Krauß spielen, laut Kwasniok „ein Soldat und eine Maschine“, auf den man sich verlassen kann. Mit Jan Thielmann steht zudem eine weitere Alternative zur Verfügung.

Der Youngster hat seine Muskelverletzung überwunden und ist genauso wie Denis Huseinbasic wieder eine Kader-Option, wobei beide wohl noch keine Startelfkandidaten sind.

Die FC-Profis Said El Mala, Denis Huseinbasic und Ragnar Ache machen sich am  Geißbockheim auf zum Training.

FC im Bus zum Training

So steht es um El Mala und Kaminski