„Ging sportlich nicht weiter“ Kessler mit Klartext zu Katterbach – FC lässt sich Option offen

Noah Katterbach im Zweikampf mit Kevin Akpogouma

Noah Katterbach kam in dieser Bundesliga-Saison für den 1. FC Köln lediglich gegen die TSG Hoffenheim zum Einsatz (15. Oktober 2021). 

Noah Katterbach hat den 1. FC Köln Richtung FC Basel verlassen. Thomas Kessler findet deutliche Worte für das Eigengewächs, das zuletzt sportliche keine Rolle unter Steffen Baumgart gespielt hat.

Der Wechsel von Noah Katterbach (20) zum FC Basel ging angesichts des Pokal-Highlights gegen den HSV am Dienstagabend (18. Januar 2022) ungewöhnlich geräuschlos über die Bühne. Weder von Spieler- noch von Vereinsseite war in der Mitteilung großes Bedauern über den Schritt herauszulesen.

Untypisch für ein Eigengewächs, das seit seinem 7. Lebensjahr im Klub ist. Offenbar ist das gegenseitige Verhältnis ist in letzter Zeit merklich abgekühlt. Mit dem Eifeler gibt der 1. FC Köln aber immerhin den zweifachen Gewinner der „Fritz-Walter-Medaille“ ab.

Katterbach war 2018 und 2020 jeweils Nachwuchsspieler des Jahres in Deutschland, galt im Geißbock-Stall nach Ausnahmekönner Florian Wirtz (18) als größtes Talent mit dem höchsten Marktwert-Potenzial.

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Noah Katterbach war unter Steffen Baumgart ohne Perspektive beim FC

Doch der Zauber ist längst verflogen, zuletzt war der Linksverteidiger bei den Profis unter Steffen Baumgart (50) völlig außen vor, musste sich seine Sporen bei der zweiten Mannschaft in der Regionalliga verdienen. Zu wenig für die Ansprüche von Katterbach, der sich nun beim FC Basel einer neuen Herausforderung stellt. „Es ist ein sehr guter und wichtiger Schritt für mich“, sagte Katterbach bei seiner Vorstellung in Basel: „Ich hatte in Köln nicht so viel Spielzeit. Ich hoffe, dass ich hier neu angreifen kann.“

Es scheint, als habe der FC sein Eigengewächs aufgegeben. Denn die Kölner Verantwortlichen gewährten dem Schweizer Erstligisten eine Kaufoption im Leihvertrag. Nach EXPRESS-Informationen muss der Schweizer Verein „nur“ 1,5 Millionen Euro hinblättern, um sich den deutschen U-Nationalspieler dauerhaft zu sichern.

Klingt nach endgültigem Abschied. Auf Nachfrage sagt Thomas Kessler (35) lediglich: „Das muss man abwarten. Noah hat eine schwierige Situation bei uns gehabt. Wir haben versucht eine Lösung für den Jungen zu finden, weil es sportlich für ihn bei uns erstmal nicht weiter ging.“

Nach EXPRESS.de-Informationen besitzt der FC zwar eine Rückkauf-Option, doch aktuell scheinen beide Parteien erstmal froh zu sein, Abstand voneinander zu gewinnen.

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