Im Hinspiel ließ Funkel ihn draußen Hat FC-Pechvogel Kainz Luft für den letzten Tanz?

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Hat Florian Kainz (1. FC Köln) Luft für einen letzten Tanz? Gegen Schalke 04 am 22. Mai wirkte er auf Trainer Friedhelm Funkel müde.

Köln – Die Verletzung von Hoffnungsträger Florian Kainz (27) war der Beginn einer von Pleiten, Pech und Pannen vollgestopften Saison. Ein Grund für den Absturz des 1. FC Köln war sicher, dass sich immer wieder Leistungsträger verletzten. Im Relegations-Hinspiel verzichtete Trainer Friedhelm Funkel auf den Flügelspieler. Hat der Österreicher Luft für einen letzten Tanz am Samstag, 29. Mai, in Kiel?

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Knie zwang Kainz zu monatelanger Pause

Als der 1. FC Köln im letzten Sommer in die Vorbereitung startete, war der Kader nicht eben gespickt mit Hoffnungsträgern. Einer aber zeigte sich in blendender Verfassung: Florian Kainz. Doch plötzlich zwickte es im Knie, eine Meniskus-OP war unumgänglich, Kainz fiel Monate aus.

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Erst am 3. April 2021 gegen den VfL Wolfsburg gab der Österreicher sein Bundesliga-Comeback, fand schnell zu einer ordentlichen Form, fiel dann aber wie so viele nach einer langen Verletzung in ein Loch. In Berlin und gegen Schalke war der Flügelspieler nur ein Schatten seiner selbst – die Pause im Relegationshinspiel war dringend nötig.

Friedhem Funkel erklärt Pause für Florian Kainz

„Florian stand vorher in fünf von sechs Spielen in der Startelf. In den ersten Spielen hat er das toll gemacht, danach war nicht mehr so viel, aber das ist ganz normal“, sagt Trainer Friedhelm Funkel (67). „Wir haben ihm am Mittwoch eine Pause gegeben.“

Gut möglich aber, dass er zum Abschluss eine neue Gelegenheit bekommt. Eine Möglichkeit: Ismail Jakobs rückt schon wie gegen Schalke auf die Verteidigungsposition, Kainz übernimmt die offensive Rolle. Ein bisschen Kraft dürfte der Familienvater in den letzten Tagen geschöpft haben – mit einer guten Leistung bei seinem neunten Saisoneinsatz könnte er eine verkorkste Spielzeit vielleicht doch noch ins Positive kehren.

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