Funkel-Pläne, Kohle, Zukunft, Gisdol-Aus Die wichtigsten Fragen zum FC-Trainerwechsel

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Friedhelm Funkel und Horst Heldt auf dem Weg zur ersten Pressekonferenz des neuen FC-Trainers am 12. April 2021

Köln – Ein Funkel Hoffnung für den 1. FC Köln! Nach dem Aus von Markus Gisdol (51) trat Trainer-Oldie Friedhelm Funkel (67) am Montagmittag (12. April 2021) seinen Job am Geißbockheim an. Sechs Spiele bleiben ihm, um den FC vor dem siebten Abstieg zu retten.

  • Friedhelm Funkel zurück beim 1. FC Köln
  • Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Trainerwechsel
  • Pressekonferenz mit Friedhelm Funkel und Sportchef Horst Heldt zum Nachlesen

Wie geht Funkel (schon 2002 bis 2003 beim FC) seine Köln-Rückkehr an? Wie wurde Gisdol gefeuert? Und was passiert nach der Saison? EXPRESS beantwortet die wichtigsten Fragen zum Trainerwechsel!

Wie lief die Trennung von Markus Gisdol ab?

Alles zum Thema Friedhelm Funkel

Sportchef Horst Heldt (51) und Finanzboss Alexander Wehrle (46) teilten Gisdol nach dem 2:3 gegen Mainz noch im Stadion mit, dass sie sich gleich mit dem Vorstand über die Zukunft auf der Trainerbank austauschen – das Ergebnis war sofort klar. Gegen 22 Uhr trafen sich die Geschäftsführer dann noch mal persönlich mit Gisdol, um ihm die Entlassung mitzuteilen. Heldt: „Das war für alle Beteiligten keine einfache Situation.“

Der Sportchef bedankte sich am Montag noch einmal öffentlich bei Gisdol – und entschuldigte sich quasi! „Markus kann stolz auf seine Arbeit sein. Ich weiß, dass die Bedingungen für ihn nicht einfach waren, dass wir es ihm nicht leicht gemacht haben.“ Heldt ist bewusst, dass viele seiner Transfers nicht gezündet haben.

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Jonas Hector und Markus Gisdol nach der 2:3-Pleite gegen den 1. FSV Mainz 05, die das Aus für den Trainer bedeutete.

Während er und Funkel am Montagnachmittag bei der Vorstellungs-Pressekonferenz Rede und Antwort standen, verabschiedeten sich Gisdol und sein Assistent Frank Kaspari (50) von der Mannschaft. „Es ist wichtig, ihm diese Gelegenheit zu geben. So haben wir auch einen klaren Cut“, sagt Heldt. Gisdol kassiert rund 800.000 Euro Abfindung.

Wann war Friedhelm Funkels Rückkehr zum 1. FC Köln klar?

Funkel war längst Top-Favorit auf die Gisdol-Nachfolge als Feuerwehrmann (EXPRESS berichtete). Heldt bestätigte am Montag, dass er bereits nach der 1:2-Niederlage bei Union Berlin nach Funkels Bereitschaft gefragt und dieser zugesagt hatte. Dann rettete sich Gisdol allerdings zunächst mit dem 2:2 gegen Dortmund.

Funkel-Parkplatz

Friedhelm Funkel musste bei seiner Ankunft am Montagmittag (12. April 2021) auf dem Co-Trainer-Parkplatz parken. Der Stellplatz für den Chef-Coach war belegt.

Nach der Mainz-Pleite am Sonntagabend signalisierte Funkel auf Heldt-Nachfrage sofort, dass er weiterhin für die Aufgabe zu haben ist. Die letzten Details wurden Montagvormittag geklärt, 13.09 Uhr fuhr der neue Coach dann am Geißbockheim vor. Er sagt: „Wenn man dann die Gelegenheit bekommt, hier noch mal ein paar Wochen zu helfen, ist das eine tolle Aufgabe, auf die ich mich freue.“

Wie sieht Funkels Team beim 1. FC Köln aus?

Mit der Entlassung von Gisdol wurde auch dessen Vertrauter Frank Kaspari von seinen Aufgaben entbunden. Funkel hat mit André Pawlak (50), der Teil des Profi-Teams bleibt, nur noch einen Co-Trainer, sagt: „Ich werde eng mit André zusammenarbeiten, habe großes Vertrauen zu ihm. Auch der Rest des Stabs bleibt.“

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Friedhelm Funkel und Co-Trainer André Pawlak am Montagmittag, 12. April 2021, am Geißbockheim

Heißt: Die Fitmacher Leif Frach (33) und Max Weuthen (32) sind ebenso weiter an Bord wie Andi Menger (48). Funkel machte den Ex-Keeper in Frankfurt einst zum Torwarttrainer, arbeitete dort fünf Jahre mit ihm zusammen. Weitere Funkel-Vertraute sind Busfahrer Michael Liebetrut (56) und Mannschaftsarzt Peter Schäferhoff (66), die Funkel beide noch aus seiner ersten Amtszeit am Geißbockheim kennt.

Wie viel Geld kassiert Funkel beim FC?

Nach EXPRESS-Informationen erhält Funkel zunächst rund 200.000 Euro Grundgehalt. Sollte er den FC vor dem siebten Abstieg der Vereinsgeschichte bewahren, käme noch mal eine Retter-Prämie von rund 300.000 Euro hinzu. Das wären dann (ohne die Relegation) mehr als 80.000 Euro pro Spiel.

Wie geht es nach der Saison auf der FC-Trainerbank und für Funkel weiter?

Es ist in Stein gemeißelt, dass Funkel nur bis zum Sommer beim FC bleibt – ohne Wenn und Aber. „Es gibt kein Hintertürchen. Wir haben klar kommuniziert, dass wir bis Saisonende zusammenarbeiten. Danach werde ich meine Aufgabe hier hoffentlich erfolgreich beenden“, sagt Funkel. Der Routinier geht davon aus, dass seine Karriere im Sommer dann definitiv beendet ist. 

Der FC hat indes noch keine Trainer-Entscheidung für die kommende Saison getroffen. Diese wird wohl auch ein Stück weit von der Liga-Zugehörigkeit abhängen. Heldt: „Die Gespräche fangen jetzt nicht sofort an, wir müssen den Fokus auf die nächsten Wochen legen. Zeitgleich muss sich der Verein natürlich für die neue Saison neu ausrichten. Das werden wir in Ruhe mit dem Vorstand besprechen. Da ist ein Spagat notwendig.“ Kandidaten bleiben Steffen Baumgart (49), Peter Stöger (55) und Thorsten Fink (53).

Was macht Funkel Hoffnung auf die FC-Rettung?

„Ich glaube fest daran, dass wir mit der Mannschaft in der Liga bleiben können“, sagt Funkel, obwohl der letzte FC-Sieg mehr als zwei Monate zurückliegt. Was ihm Hoffnung macht: Die Leistung gegen Mainz, die Rückkehr von Stoßstürmer Sebastian Andersson (29) und die gute Physis des Teams. „Da ist die Mannschaft in einem guten Zustand. Hier ist gut gearbeitet worden“, so Funkel. Ein Lob an Vorgänger Gisdol.

Wie geht Funkel seinen FC-Job an?

Dienstagvormittag, 11 Uhr, wird er zum ersten Mal mit seinem neuen Team auf den Rasen stehen. Zudem kündigt Funkel für die nächsten Tage viele Video-Analysen und Einzelgespräche an, meint: „Wichtig ist, das Vertrauen der Spieler so schnell wie möglich zu gewinnen. Ich werde mich zuerst mit der Mannschaft austauschen, um zu wissen, wo man ansetzen kann.“

Was er schon jetzt fordert: mehr Risiko in der Offensive und kompromissloseres Verteidigen! Über allem steht für Funkel der Respekt untereinander. „Das ist für mich ein ganz wichtiger Faktor. Schaffen können wir das nur als Team. Der Teamgedanke steht bei mir an erster Stelle.“ Funkel will der Mannschaft mit seiner Erfahrung wieder Sicherheit geben.

Wie kam es überhaupt zu Funkels Rücktritt vom Rücktritt?

Funkel hatte nach seiner letzten Station bei Fortuna Düsseldorf (bis Januar 2020) eigentlich öffentlich seinen Rücktritt bekannt gegeben. Über seinen Rücktritt vom Rücktritt sagt er: „Ich habe damals gesagt, dass es meine letzte Station sein wird, ohne zu wissen, was im Leben noch passieren wird. Das war eben diese traurige Corona-Zeit. Es ist so, dass sich die Lebenssituation für sehr viele Menschen geändert hat durch die Pandemie. Ich konnte nicht so die Freiheiten genießen, wie ich mir das vorgestellt habe. Dann ist Ende des Jahres in mir der Gedanke gereift, dass ich noch mal arbeiten könnte. Jetzt freue ich mich total, wieder Trainer des 1. FC Köln zu sein.“

Mit der Rettung könnte er sich bei den FC-Fans unsterblich machen!

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1. FC Köln: Pressekonferenz mit Friedhelm Funkel und Horst Heldt zum Nachlesen

Lesen Sie hier noch einmal alle Aussagen der FC-Pressekonferenz mit Friedhelm Funkel und Horst Heldt nach:

Heldt übers Gisdol Abschied von der Mannschaft: „Es ist wichtig, ihm diese Gelegenheit zu geben. Die Mannschaft trifft sich zeitgleich zu dieser PK mit Markus und Frank Kaspari, sodass sie sich verabschieden können und wir einen Cut haben. Das war uns allen wichtig.“

Funkel über die Besonderheiten des Abstiegskampfs: „Wichtig ist, die Ruhe zu behalten und vertrauensvoll mit der Mannschaft zu arbeiten. Ich glaube, dass ich von der Erfahrung her gut auf die Spieler zugehen werde. Ich kann ihnen Sicherheit mitgeben. Wir müssen die Spiele mit Begeisterung, der notwendigen Konzentration, aber auch mit Lockerheit angehen. Dann brauchen wir Ergebnisse. Das ist, was ganz wichtig ist. Auch ein Quäntchen Glück, das hat dem FC in den letzten Wochen gefehlt.“

Heldt über Kritik von innen: „Wir diskutieren viel intern. Da werden keine Kaffeekränzchen abgehalten. Es gehört dazu, dass man sich intensiv austauscht und Dinge hinterfragt. Das ist der Fall.“

Funkel über die Entwicklung des FC: „Köln gehört zu den Vereinen, die immer mal wieder in Gefahr kommen. Das ist nicht unnormal. Es gibt nur ein paar Vereine, auf die das nicht zutrifft. Jetzt in der Pandemie kommen die wirtschaftlichen Probleme dazu. Von daher ist es nicht leicht, sich langfristig in der Bundesliga zu halten. Ich hoffe, dass wir das in dieser Saison hinkriegen. Das wäre ein wichtiger Schritt für den FC.“

Heldt über die Fan-Plakate am Geißbockheim: „Natürlich nehme ich die wahr. Das gehört dazu, ich stelle mich dieser Kritik. Damit muss ich umgehen.“

Funkel über seine Zukunft: „Die kommende Saison ist für mich überhaupt kein Thema. Mein Fokus liegt auf den nächsten Wochen. Ich hoffe, dass sich die Corona-Situation im Sommer bessert. Dann werde ich auch kein Trainer mehr sein.“

Funkel über Leverkusens Peter Hermann, seinen früheren Co-Trainer: „Wir tauschen uns ständig aus. Er hat mir gratuliert und wünscht mir alles Gute. Uns verbindet sehr viel.“

Heldt über die Trainer-Zukunft: „Die Gespräche fangen nicht morgen an, wir müssen den Fokus auf die nächsten Wochen legen. Zeitgleich muss sich der Verein für die neue Saison neu ausrichten. Das werden wir in Ruhe mit dem Vorstand besprechen. Da ist ein Spagat notwendig.“

Funkel über die Defensive: „Wir denken über Verbesserungen nach. Den letzten Schritt müssen wir auch in der Defensive machen, kompromissloser verteidigen, härter zur Sache gehen. Natürliche ohne Verletzungen. Ich werde mir viele Spiele noch mal mit den Video-Analysten anschauen, um auf das eine oder andere noch aufmerksamer zu werden. Das wird eine anspruchsvolle Aufgabe, aber ich freue mich drauf.“

Funkel über eine mögliche Relegation Köln gegen Düsseldorf: „So weit denke ich noch nicht. Ich denke an das erste Training und die nächsten Spiele. Was im Mai sein könnte, darüber mache ich mir grad keine Gedanken. Wir müssen erst mal in den nächsten Spielen punkten. Wir wollen natürlich versuchen, die Relegation zu umgehen.“

Funkel über die FC-Reservisten: „Ich werde völlig unvoreingenommen das erste Training leiten und schauen, wie die Mannschaft mitzieht. Ende der Woche werde ich Entscheidungen treffen. Ich werde viele Gespräche mit den Spielern führen. Letztendlich entscheiden die Spieler selbst, ob sie im Kader stehen. Natürlich gibt es auch Spieler, die enttäuscht werden. Das Wichtigste in der Zusammenarbeit ist für mich der Respekt untereinander. Das ist für mich ein ganz wichtiger Faktor. Schaffen können wir das nur als Team. Der Teamgedanke steht bei mir an erster Stelle. Das werde ich den Spielern auch erklären und vermitteln, wir brauchen ein gutes Miteinander.“

Funkel über seine Düsseldorfer Vergangenheit: „Ich hatte auch dort eine schöne Zeit, keine Frage. Sie hat knapp vier Jahre gedauert, ich hatte ein sehr gutes Verhältnis zur Mannschaft und zu den Fans. Ich habe damals gesagt, dass es meine letzte Station sein wird, ohne zu wissen, was im Leben noch passieren wird. Das war eben diese traurige Corona-Zeit. Jetzt freue ich mich total, wieder Trainer des 1. FC Köln zu sein. Genauso hoffe ich, dass Fortuna erfolgreich ist.“

Funkel über seine Zukunft: „Nein, es gibt kein Hintertürchen. Wir haben klar kommuniziert, dass wir bis Saisonende zusammenarbeiten. Danach werde ich meine Aufgabe hier hoffentlich erfolgreich beenden.“

Funkel über die FC-Probleme: „Der FC hat Probleme gehabt, Tore zu schießen. Wir müssen vielleicht ein Stück weit mehr Risiko nach vorne zeigen. Wir müssen bereit sein, die Wege in der Offensive zu gehen. Gestern ist das schon ein Stück weit besser geworden, das Torschuss-Verhältnis ging klar Richtung Köln. Das war für mich ein Hinweis, dass da was möglich ist. Daran wollen wir im Training arbeiten.“

Funkel über die nächsten Gegner: „Leverkusen und Leipzig sind zwei Mannschaften, die in die Champions League wollen. Leipzig wird das schaffen, kann vielleicht sogar noch Meister werden. Das sind natürlich Mannschaften, die von der Qualität her richtig gut sind. Ich hoffe, dass meine Mannschaft daran wachsen wird. Sie hat schon gegen Leipzig und Dortmund gepunktet. Wir sagen nicht: Diese zwei Spiele verlieren wir sowieso. Wir wollen in allen sechs Spielen gut eingestellt sein und Punkte holen, egal wie der Gegner heißt.“

Funkel über die Qualität der Mannschaft: „Ein wichtiger Faktor ist, dass Andersson zurück ist. Er hat die Qualität, vorne in der Spitze Bundesliga zu spielen. Das ganze Offensivspiel gestern war besser, das lag auch an Andersson. Er ist als Zielspieler sehr wichtig. Der FC hatte ein Stück weit Verletzungsprobleme, das kann man nicht wegdiskutieren. Ich glaube fest daran, dass wir mit der Mannschaft in der Liga bleiben können. Die Spieler müssen jetzt gesund bleiben, das hoffe ich. Die Leistung der Mannschaft stimmt mich optimistisch. Auch Florian Kainz hat eine ansprechende Leistung nach der langen Pause gezeigt.“

Heldt über den Zeitpunkt der Gisdol-Entlassung: „Es ist immer wichtig, eine permanente Aufarbeitung seiner Entscheidungen zu machen. Das findet jetzt erst mal intern statt. Wir überprüfen uns permanent. Jetzt ist es wichtig, sich voll und ganz auf die nächsten zwei Monate zu konzentrieren. Wir müssen alle geschlossen an diesem Ziel arbeiten.“

Funkel über sein FC-Verhältnis: „Zur Stadt Köln hatte ich als Neusser schon immer eine besondere Beziehung. Als ich hier Trainer werden durfte, habe ich auch den Verein besser kennengelernt. Das war eine emotionale und intensive Zeit. Wenn man dann die Gelegenheit bekommt, hier noch mal ein paar Wochen zu helfen, ist das eine tolle Aufgabe, auf die ich mich freue. Ich weiß, was auf mich zukommt. Schade ist, dass wir keine Fans im Stadion haben. Ich würde unglaublich gerne vor ausverkauftem Haus spielen. Wir müssen jetzt an Kleinigkeiten arbeiten, von der Physis her ist die Mannschaft in einem guten Zustand.“

Funkel über seine Rückkehr auf die Trainerbank: „Es ist so, dass sich die Lebenssituation für sehr viele Menschen geändert hat durch die Corona-Pandemie. Ich konnte nicht so die Freiheiten genießen, wie ich mir das vorgestellt habe. Dann ist Ende des Jahres in mir der Gedanke gereift, dass ich noch mal arbeiten könnte. Es gab schon die eine oder andere Anfrage aus dem Ausland. Ich habe gespürt, dass ich wieder Lust habe. Dieser Gedanke ist so allmählich gereift. Wichtig ist, das Vertrauen der Spieler so schnell wie möglich zu gewinnen. Ich werde mich zuerst mit der Mannschaft austauschen, um zu wissen, wo man ansetzen kann. Das Spiel gestern war gut, hier ist gut gearbeitet worden. Ich werde eng mit André Pawlak zusammenarbeiten, habe großes Vertrauen zu ihm. Auch der Rest des Stabs bleibt. Ich habe heute alle kennengelernt, das gibt mir ein gutes Gefühl. Wir werden jetzt viel und hart arbeiten, um in der Liga zu bleiben.“

Heldt über die Trennung von Markus Gisdol: „Uns war allen klar, dass das Spiel gegen Mainz ein sehr wichtiges ist, das wir gewinnen mussten, um Punkte gutzumachen. Das ist uns nicht gelungen, obwohl wir ein gutes Spiel gemacht haben. Wir haben nur einen Punkt aus den letzten drei Spielen geholt, das war einfach zu wenig. Wir haben Markus unmittelbar im Stadion mitgeteilt, dass wir uns gleich mit dem Vorstand austauschen werden. Wir haben miteinander telefoniert und gemeinsam entschieden, dass wir uns von Markus Gisdol trennen und auch Frank Kaspari freistellen. Dann habe ich Kontakt mit Friedhelm aufgenommen, um nach seiner Bereitschaft zu fragen. Danach hatten wir schon vor dem Dortmund-Spiel gefragt. Friedhelm hat sich klar dazu bekannt. Heute Vormittag wurden dann die letzten Details geklärt. Am Sonntagabend, gegen 22 Uhr, haben Alex Wehrle und ich uns persönlich mit Markus getroffen, haben ihm dann unsere Entscheidung mitgeteilt. Das war für alle Beteiligten keine einfache Situation. Bei Markus und Frank will ich mich noch mal herzlich bedanken. Markus hat alles getan, um für den Klub erfolgreich zu sein. Er kann stolz auf seine Arbeit sein. Ich weiß, dass die Bedingungen für ihn nicht einfach waren, dass wir es ihm nicht leicht gemacht haben. Aber am Ende ist Fußball ein Ergebnissport. Das Spiel gestern war noch mal ein absoluter Tiefschlag für uns. Wir sind überzeugt, dass wir jetzt noch mal einen Impuls brauchen. Den kann Friedhelm uns liefern. Er kann den benötigten Input bringen. Das werden intensive sechs Wochen, in denen alles möglich ist.“

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