Die Frauen des 1. FC Köln haben das vierte Highlight-Spiel der Vereinsgeschichte im Rhein-Energie-Stadion gewonnen. Die Elf von Britta Carlson wiederholte dabei den Erfolg von 2024.
Highlight-Spiel vor XXL-KulisseFC feiert Frauen-Party in Müngersdorf

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Die Frauen des 1. FC Köln feierten einen Sieg im Highlight-Spiel gegen Werder Bremen im Rhein-Energie-Stadion.

Es war das Highlight-Spiel der Saison für die Frauen des 1. FC Köln. Die Mannschaft von Britta Carlson empfing am Samstag im Rhein-Energie-Stadion Werder Bremen.
2024 hatten die FC-Mädels schon einmal Bremen zu Gast. Im zweiten von insgesamt nun vier Highlight-Spielen der FC-Geschichte kamen damals 30.123 Zuschauer ins Stadion und sahen einen 2:1-Sieg.
FC-Frauen locken 30.411 Fans in Rhein-Energie-Stadion
Es war der bis dato einzige Erfolg im großen Stadion. Bei der Neuauflage feierte der FC nun aber wieder eine Frauen-Party in Müngersdorf! Dieses Mal aber eindeutiger, der FC fegte Werder mit 3:0 aus dem Stadion.
30.411 Fans waren dieses Mal nach Müngersdorf gekommen, um die FC-Mädels siegen zu sehen. Die Kölnerinnen hatten zuvor nur eines der letzten acht Bundesliga-Spiele gewonnen, gegen Hoffenheim gab es vergangene Woche gar eine deftige 2:6-Schlappe samt Skandal-Tor.
Vor XXL-Kulisse war also Wiedergutmachung angesagt. Mit der Hilfe der Fans im Rücken. „Wir wollen dem Publikum von Beginn an was bieten. Das ist unser Stadion und unsere Heimat, da werden wir von Anfang an Gas geben“, sagte Carlson vor dem Spiel.
Der Plan ging im ersten Durchgang voll auf. Der FC war die aktivere und vor allem gefährlichere Mannschaft. Während die Gästinnen keine ernstzunehmenden Torchancen hatten, betrieben die Kölnerinnen einen hohen Aufwand.
Dieser wurde in der 19. Minute belohnt. Einen katastrophalen Rückpass von Bremens D’Angelo fing Lydia Andrade ab, umkurvte Torhüterin El Sherif und schob zum umjubelten 1:0 für die Gastgeberinnen ein.
Und der FC blieb dran und spielte konsequent auf das zweite Tor. Das zahlte sich dann in der 35. Minute aus. Einen Schuss von Pauline Bremer konnte El Sherif noch halten, der Abpraller landete allerdings bei Anna-Lena Stolze, die den Nachschuss kompromisslos zum 2:0 reinhämmerte. Mit dem Vorsprung ging es dann auch in die Kabinen.
Kurz nach der Pause hätte der FC bereits nach zwei Minuten endgültig den Deckel draufmachen können, doch der Schuss von Marina Hegering ging Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.
Machte aber nichts, denn nur sieben Minuten später folgte dann die (Vor-)Entscheidung. Nach feiner Flanke von Bremer verlängerte Top-Torjägerin Sandra Jessen den Ball geschickt per Kopf ins lange Eck. Es war bereits das zwölfte Saisontor der starken Isländerin.
Danach war die Messe gelesen, der FC wollte nicht mehr, Bremen konnte an diesem Nachmittag nicht mehr. Der FC fuhr unter dem Strich einen nie gefährdeten Sieg ein und hat nun 31 Punkte nach 24 Spielen auf dem Konto. Damit rangiert man vorübergehend auf Platz sieben.
