Start-Garantie von Steffen Baumgart Dieser FC-Profi ist der Gewinner des Sommers

Julian Chabot (l.), hier beim Training am 26. Juli 2022 soll in Regensburg gemeinsam mit Timo Hübers die Innenverteidigung des 1. FC Köln bilden.

Julian Chabot (l.), hier beim Training am 26. Juli 2022, soll in Regensburg gemeinsam mit Timo Hübers die Innenverteidigung des 1. FC Köln bilden.

„Daraus mache ich kein Geheimnis“, sagt Steffen Baumgart und verteilt die ersten Startelf-Plätze für das Pokal-Spiel des 1. FC Köln beim SSV Jahn Regensburg.

Mit dem Abwehr-„Jeff“ in die neue Saison! Julian Chabot (24) ist Kölns Gewinner des Sommers, gehörte in der Vorbereitung zu den stärksten FC-Profis. Zur Belohnung gibt’s von Chefcoach Steffen Baumgart (50) eine Start-Garantie für den Pokal-Auftakt bei Zweitliga-Spitzenreiter Jahn Regensburg (Samstag, 30. Juli 2022, 15.30 Uhr).

Nach dem Winter-Abgang von Vize-Kapitän Rafael Czichos (32, Chicago Fire) waren im Kölner Abwehrzentrum eigentlich Timo Hübers (25) und Luca Kilian (22) gesetzt – doch in den vergangenen Wochen ist Chabot an Kilian, der Verletzungsprobleme hatte, vorbeigezogen.

Steffen Baumgart: Julian Chabot hat sich „in allem“ verbessert

Baumgart sagt: „Jeffs Entwicklung ist so, dass er spielen wird. Er und Hübi hatten eine sehr stabile Vorbereitung, deswegen werden sie am Samstag auflaufen. Daraus mache ich kein Geheimnis.“

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Chabot war im Januar als Czichos-Ersatz per Leihe (bis 2023 mit Kaufoption) von Serie-A-Klub Sampdoria Genua gekommen. In der Rückrunde schaffte er es nur zweimal in Baumgarts Startelf – beide Male, weil Hübers fehlte.

Jetzt greift Jeff neu an! Im Urlaub hat sich der frühere U21-Nationalspieler (ausgebildet bei Eintracht Frankfurt und RB Leipzig) extra einen Sportplatz in Brauweiler gemietet, um für das Europapokal-Jahr zu schuften. Es hat sich gelohnt…

Baumgart auf die Frage, wo sich Chabot verbessert hat: „In allem. Erst mal hat er sich körperlich an unser Spiel gewöhnt. In Italien hat er natürlich auch gut trainiert, und trotzdem gibt es in der Intensität, wie wir spielen, Unterschiede. Er hat im Sommer auch sehr gut an seinen technischen Fähigkeiten gearbeitet – zweiter Kontakt, erster Kontakt, tiefe Bälle.“

Baumgart: „Drei Innenverteidiger, die auf einer Höhe sind“

Der FC-Coach bescheinigt dem Hessen sogar, „dass er in der Vorbereitung keinen ersichtlichen Fehler gemacht hat.“ Und so hat Chabot zum Pflichtspiel-Start die Nase vorne. Zumal der fest aus Mainz verpflichtete Kilian nach seinen muskulären Problemen im Trainingslager noch nicht bei 100 Prozent ist.

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Generell sagt Baumgart: „Wir haben drei Innenverteidiger, die auf einer Höhe sind. Das werden wir für uns nutzen und immer wieder wechseln.“ Wobei Hübers „letztes Jahr die klare Nummer eins war“, so der Coach, und auch jetzt wieder extrem stabil wirkt.

Auf der rechten Abwehrseite sieht er „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ weiterhin Benno Schmitz (27) vor Kingsley Ehizibue (27). Links bleibt abzuwarten, wie fit Kapitän Jonas Hector (32) ist.

Deutliche Fortschritte registriert Baumgart bei einem Talent, dem die Verantwortlichen eigentlich schon einen vorzeitigen Abschied nahegelegt hatten: Bayern-Leihgabe Bright Arrey-Mbi (19). „Er macht es mittlerweile sehr gut, gerade was die Zweikämpfe angeht, und akklimatisiert sich immer besser. Bright hat noch ein paar andere Baustellen, aber das ist normal für einen 19-Jährigen.“

Hinzu kommt als Innenverteidiger-Alternative auch der gelernte Linksverteidiger Kristian Pedersen (27), sodass Baumgart findet: „Wir sind da schon sehr gut aufgestellt.“

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