Für den 1. FC Köln gab es an Ostersonntag nach 0:2-Rückstand am Ende noch ein 2:2 bei Eintracht Frankfurt. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.
„Nochmal analysieren“Nach Wagner-Premiere: FC lobt sich und hadert

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Der 1. FC Köln erkämpfte sich am 28. Spieltag nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2 bei Eintracht Frankfurt.
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Der 1. FC Köln entführt am Ostersonntag (5. April 2026) einen Punkt bei Eintracht Frankfurt. Nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand war das Unentschieden beim Debüt von Trainer René Wagner (37) am Ende ein Erfolgserlebnis für den FC.
Während bei allen Beteiligten die Freude über die abermals starke Moral überwog, herrschte auch Frust über die häufigen Rückstände, denen der FC in dieser Saison und gerade in der jüngeren Vergangenheit hinterherlaufen musste. EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.
René Wagner: „Das 2:2 am Ende war super für uns“
FC-Trainer René Wagner: „Es war ein Auf und Ab. Wir hatten zwei, drei Riesen-Chancen, wenn ich an die zwei Umschalter denke. Da hat Kuba (Jakub Kaminski, Anm. d. Red.) schon den Ersten auf dem Schlappen liegen und dann gehen wir 0:2 in Rückstand. Dann wird es in Frankfurt echt schwer. Aber ich glaube, die Jungs haben gezeigt, was für ein Charakter in der Mannschaft steckt. Und das 2:2 am Ende war super für uns.“
FC-Kapitän Marvin Schwäbe (30) über …
… das Spiel: „Auswärts den Punkt mitzunehmen, ist am Ende auf jeden Fall das, was wir uns irgendwo mindestens vorgestellt haben. Die zwei Gegentore müssen wir auf jeden Fall nochmal analysieren. Das ging mir relativ einfach. Zweimal Boxverteidigung, wo wir entweder ausrutschen oder unter dem Ball herspringen. Aber es spricht einfach für die Mannschaft, dass wir nach wie vor dran glauben, egal in welchem Rückstand wir sind. Wir kommen wieder zurück und das zählt erstmal.“
… den Trainer-Effekt: „Er hat es natürlich sehr einfach gehalten, hat uns die zwei Wochen sehr, sehr gut eingestellt, hat eine gute Kommunikation gefunden. Ich glaube, er ist sehr nahbar. Er hat die richtigen Worte für uns in der Situation gefunden, die mit Sicherheit nicht einfach ist. Ich glaube grundsätzlich, dass er da einfach die Fäden schon ganz gut in der Hand hat.“
FC-Torschütze Jakub Kaminski (23) ...
... über das Spiel: „Chapeau an die Mannschaft. 0:2 in Rückstand gewesen und zurück ins Spiel gekommen, 2:2 am Ende. Wir hatten unsere Chance auf 3:2. Es war ein tolles Spiel.“
… über die verpassten Gelegenheiten vor der Pause: „Wir hatten direkt zwei, drei gute Chancen und haben das Tor nicht gemacht. Aber das ist Fußball. In unserer Situation müssen wir diese Chancen nutzen und einfach ein Tor schießen. Am Ende nehmen wir diesen einen Punkt mit und müssen nach vorne schauen.“
Frankfurt-Torschütze Arnaud Kalimuendo (24): „Ich denke, wir müssen uns noch verbessern. Wir haben ein gutes Spiel gespielt, aber um eine gute Mannschaft zu sein, müssen wir an einigen Details arbeiten. Ich denke, wir haben einiges liegenlassen, aber ich versuche das Positive zu sehen. Ich bin sehr glücklich über die Mannschaftsleistung heute. Jeder hat alles gegeben. aber wir müssen cleverer sein, um dieses Spiel zu gewinnen.“
Frankfurt-Trainer Albert Riera (43): „Die Enttäuschung kommt natürlich daher, dass wir 2:0 führen und am Ende 2:2 spielen. Das größte Problem heute war aber, dass unsere Erwartungen so hoch sind und die Anspannung so groß ist. Das ist etwas Schönes, aber ich habe heute bei den Spielern deutlicher als sonst gespürt, dass sie es eilig haben und nicht ruhig genug sind. Das Wort dafür ist Angst. Und wenn du mit dieser Angst spielst, machst du Fehler. Die Angst müssen wir loswerden. Wir müssen in den zwei, drei Monaten die letzten sieben Monate mit dieser Frustration und diesen Erwartungen loswerden. Das ist keine Kritik an der Vergangenheit, sondern die Realität im Moment. Wir müssen jetzt besser werden. Für mich ist das Wichtigste, diese Angst aus den Spielern herauszubekommen.“


