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Stimmen zur 0:5-Klatsche „Das bricht einen“: Baumgart und die FC-Profis über ihren „gebrauchten Tag“

Steffen Baumgart kassierte mit dem 1. FC Köln am Freitagabend (21. Oktober 2022) eine 0:5-Packung beim FSV Mainz 05.

Steffen Baumgart kassierte mit dem 1. FC Köln am Freitagabend (21. Oktober 2022) eine 0:5-Packung beim FSV Mainz 05.

Bitterer Abend für den 1. FC Köln. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart hat mit 0:5 beim FSV Mainz 05 verloren. Die Stimmen zum Spiel.

0:5-Klatsche für die Jungs von Steffen Baumgart (50) beim FSV Mainz 05. Der 1. FC Köln erlebte am Freitagabend (21. Oktober 2022) ein Auswärtsspiel zum Vergessen.

Nach dem 3:2-Heimsieg gegen den FC Augsburg haben es die Kölner deutlich verpasst, den nächsten Dreier folgen zu lassen. Auch, weil sie abermals früh in Rückstand gerieten und nach der Gelb-Roten Karte für Luca Kilian (23) über eine Stunde in Unterzahl agieren mussten.

EXPRESS.de hat die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Florian Kainz: „Kann dem Kili da nichts an den Kopf werfen“

FC-Kapitän Jonas Hector: „Wir haben die Gegentore zu leicht weggegeben und lange in Unterzahl gespielt. Aber vor allem die Gegentore kriegen wir zu einfach. Wir wollten gut verteidigen, haben das in der zweiten Halbzeit auch lange gemacht – bis wir das Freistoß-Tor bekommen. Das bricht einen dann ein Stück weit. Das war ein gebrauchter Tag.“

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Kölns Top-Scorer Florian Kainz: „Wir haben wie vor zwei Spieltagen wieder lange in Unterzahl gespielt, gleich Gegentore bekommen. Wir sind eigentlich ganz gut gestartet, haben auch gute Möglichkeiten gehabt in den ersten 15 Minuten. Aber wir haben über das ganze Spiel hinweg kein Tor erzielt und viele Tore kassiert. Ein gebrauchter Abend. Ich kann dem Kili da jetzt nichts an den Kopf werfen, das ist mir vor zwei Spieltagen auch passiert.“

FC-Trainer Steffen Baumgart: „Wir waren gut im Spiel, auf Augenhöhe. Dann kriegen wir einen Elfmeter, wo ich sage: Gut gekreuzt – aber das machen wir einfach nicht gut. Die Gelb-Rote Karte war der nächste Schlag ins Genick, und so ging es das ganze Spiel. Wenn ich das zweite Tor sehe: Zweimal abgewehrt, geht der Ball wieder zum Gegner. Wir selbst haben einen Innenpfostenschuss. Das war ein Spiel, das werde ich ganz schnell abhaken. Aber: Wenn ich sehe, wie die Jungs gelaufen sind und dass sie bis zum Ende dagegengehalten haben – das ist das, was ich sehen will. Dass ich heute 5:0 auf den Arsch gekriegt habe, das ist einfach so. Das gehört leider im Fußball dazu. Uns tut es weh, aber da müssen wir durch.“

Marvin Schwäbe: „Die richtigen Worte zu finden, ist schwer“

FC-Stürmer Steffen Tigges: „Wir sind ordentlich reingekommen. Aber dann fällt mit der ersten richtigen Aktion das 1:0. Ich muss das 1:1 machen, dann sieht es vielleicht ein bisschen anders aus. Letztendlich hat nicht viel funktioniert, von daher war es ein gebrauchter Tag. Mit zehn Mann haben wir ein bisschen die Ordnung verloren zwischen der 20. Minute und der Halbzeit.“

Köln-Keeper Marvin Schwäbe: „Die richtigen Worte zu finden, ist schwer. Wieder in Rückstand zu geraten, ist ärgerlich. Dann kriegen wir die Gelb-Rote Karte, die klar ist, aber so nicht hätte passieren müssen. Dass man über 60 Minuten dem nicht immer standhalten kann, ist irgendwo logisch und verständlich. Das 5:0 steht für sich.“

Kölns Lizenzbereich-Leiter Thomas Kessler: „Ein komplett gebrauchter Abend für uns heute. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht, die man sich auf diesem Niveau nicht erlauben kann. Ich fand, dass wir gut ins Spiel gekommen sind. Wir hatten zwei gute Chancen, die wir nicht nutzen. Im Gegenzug kriegen wir einen Elfmeter gegen uns, der klar einer ist, wo wir am Ende vielleicht sogar glücklich sein können, dass Luca nicht direkt wegen einer Notbremse fliegt. Ich will jetzt nicht als schlechter Verlierer hier stehen, aber da wird ein Elfmeter ausgeführt, wo der Schütze nachweislich den Ball zweimal berührt. Und da frage ich mich ganz ehrlich, warum das in Köln nicht gesehen wird.“

Mainz-Trainer Bo Svensson: „Einige Sachen sind am Anfang für uns gelaufen. Wir haben schon Probleme mit Köln gehabt, bis der Platzverweis kam. Sie haben auch eine große Torchance, wo Robin (Zentner, Anm. d. Red.) uns im Spiel hält. Wir haben da keinen Zugriff gehabt. Das Spiel ist auch in unsere Richtung gelaufen, mit den spielentscheidenden Szenen.“

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