Die heißesten FC-Duelle Wer seinen Start-Platz sicher hat – und wer noch kämpfen muss

Die Profis des 1. FC Köln beim Training am Geißbockheim, hier am 15. Juli 2022

Die Profis des 1. FC Köln beim Training am Geißbockheim, hier am 26. Juli 2022. Mark Uth (l.) und Florian Kainz (r.) zählen zu den Leistungsträgern in der Offensive.

Die Startelf des 1. FC Köln nimmt Formen an. Wer hat aktuell die besten Karten bei Steffen Baumgart? Was sind die heißesten Duelle? EXPRESS.de klärt auf.

Die FC-Vorbereitung auf der Zielgeraden. Am Samstag (30. Juli 2022, 15.30 Uhr) wird es für die Mannschaft von Steffen Baumgart (50) im DFB-Pokal bei Jahn Regensburg ernst, in der Folgewoche wartet in der Bundesliga Schalke. EXPRESS.de erklärt, wer seinen Startelf-Platz für den Pflichtspiel-Auftakt sicher hat und was die heißesten Duelle der Saison sind.

Torwart: Im Kölner Kasten hat Baumgart für klare Verhältnisse gesorgt. Marvin Schwäbe (27) ist als Nummer eins für die Liga gesetzt, Timo Horn (29) bekommt den Pokal (EXPRESS.de berichtete).

Der FC-Coach sagt: „Beide bringen eine sehr gute Leistung. Nicht nur Marvin, wir dürfen Timo nicht außen vor lassen. Man sieht schon, dass wir zwei haben, die wir ohne Bedenken ins Tor stellen könnten.“ Die Conference League lässt Baumgart offen, meint: „Das ist auch eine situationsbedingte Geschichte.“ Er tendiert allerdings zu Schwäbe.

Außenverteidiger: „Einen gesetzten Spieler wird es bei mir nicht geben, außer Jonas Hector“, so Baumgart im EXPRESS.de-Interview. Damit ist die Linksverteidiger-Position vergeben – eigentlich.

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Denn zum einen ist Hector (32) extrem flexibel einsetzbar, zum anderen hat er nach seiner Wadenverletzung noch Rückstand. Und Neuzugang Kristian Pedersen (27) präsentiert sich in bestechender Frühform. Gut möglich, dass er in Regensburg zunächst randarf.

Baumgart erklärt: „Es geht darum, eine Breite im Kader zu haben. Und mit Kristian auf der linken Bahn wird Jonas auch für andere Positionen frei. Er ist ein Spieler, den es selten gibt. Ich habe mal gesagt: Bis aufs Tor kann er überall spielen.“

Rechts hat weiterhin Benno Schmitz (27) die Nase vorne, wobei Kingsley Ehizibue (27) den Abstand definitiv verkürzen konnte.

Timo Hübers unangefochtener Abwehrchef des 1. FC Köln

Innenverteidiger: Timo Hübers (26) ist und bleibt der Abwehrchef, der stabilste Innenverteidiger. Der Posten neben ihm ist dagegen weniger klar. In der Rückrunde war dort Luca Kilian (22) gesetzt, zuletzt hatte der Ex-Mainzer allerdings muskuläre Probleme und wirkte wacklig. Jeff Chabot (24), der im Urlaub ein straffes individuelles Programm abgespult hat, ist für den Moment an ihm vorbeigezogen. Zudem ist Pedersen als Innenverteidiger eine Alternative. Einer der spannendsten Positions-Kämpfe der Saison!

Sechser: So gut der Eindruck, den Neuzugang Eric Martel (20) bislang hinterlässt, auch ist: Bleibt Ellyes Skhiri (27), ist er einer der Fixpunkte dieser Mannschaft und im anvisierten 4-1-3-2-System nahezu unantastbar. „Er ist einer unserer besten Spieler“, so Baumgart.

Offensive Außenbahnen: Auf der linken Seite fordert Linton Maina (23) Platzhirsch Florian Kainz (29) – bislang vergeblich. Der Österreicher ist zunächst gesetzt.

Rechts wurde Dejan Ljubicic (24) von seiner Kopfverletzung aus dem Mailand-Spiel zurückgeworfen. Somit dürfte zum Start Jan Thielmann (20) den Vorzug erhalten. Da Ljubicic in den Testspielen kein einziges Mal auf der Sechs auflief, scheint der Ösi generell weiter auf der rechten Seite eingeplant zu sein. Es wartet ein heißes Duell mit Thielmann.

Mark Uth und Anthony Modeste führen Offensive des 1. FC Köln an

Spielmacher: Auf der Zehner-Position führt im Moment kein Weg an Mark Uth (30) vorbei. Nicht nur, weil Ondrej Duda (27) nach seiner Corona-Erkrankung mehrere Wochen Rückstand hat – der Ex-Schalker ist genauso heiß in die Vorbereitung gestartet, wie er die vergangene Saison beendet hatte. Hält er seine Scorer-Quote aus dem Endspurt, hat er die von Baumgart geforderte zweistellige Treffer-Zahl definitiv im Tank.

Duda machte bei der Generalprobe gegen Nijmegen (5:0) zwar mit einem Tor auf sich aufmerksam, doch Baumgart erklärt: „Bei Mark ist mehr Bewegung und Geschwindigkeit drin, das ist schon noch ein Unterschied.“ Der Trainer kann sich auch Ljubicic auf der Zehn vorstellen, perspektivisch zudem Joshua Schwirten (20).

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Stürmer: Anthony Modeste ist die Nummer eins, wirkt auch mit 34 topfit und trotz aller Wechsel-Ansagen (bisher keine Anfragen) höchst motiviert. Wer wird sein Partner? Sargis Adamyan (29) ist der heißeste Kandidat, obwohl der Armenier noch aufzuholen hat.

Ihm auf den Fersen: Tim Lemperle (20). Der U21-Nationalspieler überzeugt mit seiner Dynamik, hat bei allen Test-Einsätzen mächtig Betrieb gemacht. Florian Dietz (23) hat Außenseiterchancen; Sebastian Andersson (31) ist derzeit keine Option, Steffen Tigges (23) nach seinem Sprunggelenksbruch erst vergangene Woche voll ins Mannschaftstraining eingestiegen.

Lizenzbereich-Leiter Thomas Kessler (36) betont, wie wichtig der Konkurrenzkampf im kompletten Team ist: „Wir haben dieses Jahr mit der Conference League die Möglichkeit, mehr Spiele dazuzubekommen. Deswegen ist es gut, zu wissen, dass wir einen Kader haben, bei dem wir uns auf eine breite Masse verlassen können.“

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