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FC in Conference League gesetzt? Quali-Schützenhilfe für Köln: So stehen die Chancen 

Steffen Baumgart und sein 1. FC Köln, hier am 16. Juli 2022 gegen den AC Mailand, wissen noch nicht, ob sie in den Conference-League-Playoffs zu den gesetzten Teams zählen.

Steffen Baumgart und sein 1. FC Köln, hier am 16. Juli 2022 gegen den AC Mailand, wissen noch nicht, ob sie in den Conference-League-Playoffs zu den gesetzten Teams zählen.

Am 2. August werden die Duelle der Conference-League-Playoffs ausgelost. Der 1. FC Köln zählt bislang nicht zu den gesetzten Klubs, hat aber gute Chancen, dies durch Quali-Schützenhilfe zu ändern.

Die Top-Gegner dürfen noch warten – Köln darf sich berechtige Hoffnungen machen, bei der Auslosung der Conference-League-Playoffs im Topf der gesetzten Teams zu landen!

Donnerstagvormittag (21. Juli 2022) sorgte der FC mit seiner Forderung, die Belarus-Klubs von den Europapokal-Wettbewerben auszuschließen, für Aufsehen. Abends rollte dann auch der Ball in der zweiten Quali-Runde der Conference League. Mit guten Nachrichten für die Geißböcke.

Conference League: Diese Quali-Spiele sind für den 1. FC Köln wichtig

Hintergrund: Damit der FC bei der Playoff-Auslosung am 2. August 2022 gesetzt ist und Star-Truppen wie Villarreal und West Ham United aus dem Weg geht, müssen in der gerade laufenden Qualifikationsphase mindestens drei Vereine mit einem höheren UEFA-Koeffizienten als die Kölner (15,042) rausfliegen. Und die Hinspiel-Ergebnisse können sich sehen lassen!

Die fettgedruckten Teams sind jene mit hohem Koeffizienten. Ihr Ausscheiden würde dem FC helfen:

  • FC Basel (Schweiz) – Crusaders FC (Nordirland) 2:0
  • St. Joseph’s FC (Gibraltar) – Slavia Prag (Tschechien) 0:4
  • FK Liepāja (Lettland) – Youngs Boys Bern (Schweiz) 0:1
  • AZ Alkmaar (Niederlande) – FK Tuzla City (Bosnien-Herzegowina) 1:0
  • Lewski Sofia (Bulgarien) – PAOK Thessaloniki (Griechenland) 2:0
  • Istanbul Başakşehir (Türkei) – Maccabi Netanja (Israel) 1:1
  • Zira FK (Aserbaidschan) – Maccabi Tel Aviv (Israel) 0:3
  • Raków Częstochowa (Polen) – FK Astana (Kasachstan) 5:0
  • Molde FK (Norwegen) – IF Elfsborg (Schweden) 4:1
  • Botew Plowdiw (Bulgarien) – APOEL Nikosia (Zypern) 0:0
  • Saburtalo Tiflis (Georgien) – FCSB Bukarest (Rumänien) 1:0
  • BATE Baryssau (Belarus) – Konyaspor (Türkei) 0:3
  • Rapid Wien (Österreich) – Lechia Danzig (Polen) 0:0

Mit PAOK, Bukarest, Baryssau und Astana mussten vier Mannschaften mit hohen Koeffizienten Pleiten einstecken – die letzteren beiden deutliche Klatschen. Zudem sind Rapid Wien und Istanbul Başakşehir zu Hause nicht über Unentschieden hinausgekommen.

Niederlagen für Belarus-Klubs

Heißt: Bei den Rückspielen müsste nächste Woche Donnerstag (28. Juli) schon vieles gegen den FC laufen, damit der einzige Bundesliga-Teilnehmer im Topf der ungesetzten Vereine landet.

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Eine leichte Playoff-Aufgabe wäre dadurch allerdings längst nicht garantiert. Hochkarätige Teams wie OGC Nizza und der RSC Anderlecht verfügen über einen geringeren Koeffizienten als die Kölner und könnten, je nach Ausgang der Quali-Spiele, Gegner im Kampf um die Gruppenphase sein.  

Ein Erfolg in den Playoffs (18./25. August) würde dem FC neben mindestens sechs weiteren Europapokal-Partien auch wichtige Einnahmen garantieren. 2,94 Millionen Euro beträgt die Prämie für den Einzug in die Gruppenphase, dort gibt es dann 500.000 Euro pro Sieg.

Übrigens: Drei der vier belarussischen Conference-League-Teilnehmer sind in der zweiten Quali-Runde im Einsatz – und alle verloren ihr Hinspiel. Neben Baryssau unterlagen auch Dinamo Minsk (1:2 bei Hapoel Be'er Sheva) und FK Homel (1:5 bei Aris Thessaloniki). Womöglich nehmen sich die Klubs selbst aus dem Wettbewerb ...

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