„Vielleicht brauchen wir das“ Das sagt Baumgart über die Schnarch-Starts beim FC

Benno Schmitz nach dem frühen Gegentreffer zum 0:1 für Union Berlin (11. September 2022).

Kölns Benno Schmitz nach dem frühen Gegentreffer zum 0:1 für Union Berlin am Bundesliga-Sonntag (11. September 2022).

Der 1. FC Köln hat in dieser Bundesliga-Saison bereits mehrmals früh im Spiel einen Gegentreffer kassiert. FC-Trainer Steffen Baumgart will an der Problematik arbeiten. 

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das dachten sich wohl auch die Gegner des 1. FC Köln in der bisherigen Bundesliga Saison. Bereits mehrmals hat das Team von FC-Trainer Steffen Baumgart (50) die Anfangsphase verpennt und geriet früh in Rückstand. 

So auch im Heimspiel am vergangenen Sonntag (11. September 2022) gegen Union Berlin. Schon in der dritten Minute zappelte der Ball nach einem unglücklichen Eigentor von FC-Verteidiger Timo Hübers (26) im Netz. Kurze Zeit später verhinderten nur der VAR und ein überragender Marvin Schwäbe (27) eine 3:0-Führung für die „Eisernen“.

1. FC Köln: VAR verhinderte weitere frühe Rückstände 

Auch eine Woche zuvor gegen den VfL Wolfsburg war der FC sehr früh in Rückstand geraten. Nationalspieler Lukas Nmecha (23) brachte die Wölfe mit seinem Blitz-Tor in der zweiten Minute in Führung. Doch die Geißböcke berappelten sich und drehten das Spiel in einen souveränen 4:2-Sieg. 

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Wäre nicht der VAR, hätte der FC bereits vier Gegentore in den ersten zehn Minuten kassiert. Denn am zweiten Spieltag gegen RB Leipzig ging der Gastgeber aus Sachsen in der zehnten Minute in Führung. Doch der Kölner Keller schritt ein und erkannte ein regelwidriges Handspiel von Vorlagengeber David Raum (24). 

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Schlussendlich erkämpfte sich der FC dann einen Punkt beim DFB-Pokal-Sieger aus Leipzig. Das VAR-Glück war aber schon am ersten Spieltag aufseiten des FC.

Denn dort wurde ein früher Treffer von Schalkes Rodrigo Zalazar (23) aus der zehnten Minute nach Ansicht der TV-Bilder durch Schiedsrichter Robert Schröder (36) zu Recht zurückgepfiffen.

Steffen Baumgart: „Vielleicht brauchen wir das“

FC-Coach Steffen Baumgart jedoch grübelt, ob die Schnarch-Starts seiner Jungs bisher ein Problem waren: „Wir kriegen früh Gegentore und sind dann immer wieder im Spiel und drehen solche Spiele. Vielleicht brauchen wir das, aber ich kann nicht sagen, ob wir da ein Problem haben oder nicht.“

Denn der 50-Jährige weiß, welche Comeback-Qualitäten sein Team auch in der vergangenen Saison gezeigt hat. Nach Rückstand konnte der 1. FC Köln noch 17 Punkte einfahren. Lediglich die TSG Hoffenheim konnte mit 22 Punkten nach Rückstand mehr Spiele drehen als der FC. 

Nach der Niederlage am Sonntag kündigte Baumgart an, sich trotzdem mit der Problematik zu befassen: „Für mich ist es entscheidend, dass die Jungs dranbleiben. Ich würde die Tore gerne verhindern, aber so ist das eben im Moment. Wir brauchen dann Antworten und heute haben wir sie nicht gehabt, wir werden aber daran arbeiten.“

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